nach oben
 

trendence Graduate Barometer - Business Edition

Zwischen September 2015 und Februar 2016 haben rund 14.000 abschlussnahe Studierende der Wirtschaftswissenschaften an der Befragung zu Karriereplänen und Wunscharbeitgebern teilgenommen. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Automobilhersteller verlieren Bewerber

BMW und Audi bleiben zwar die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland, doch die Automobilbranche verliert an Attraktivität für Absolventen. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern fällt der Volkswagen-Konzern aus den Top 10. Eine positive Ausnahme ist Daimler/Mercedes-Benz. Das Unternehmen steigert sich als einziger Automobilhersteller gegen den Branchentrend.

Berater gewinnen

Für Wirtschaftswissenschaftler wird eine Karriere bei Beratungen und Wirtschaftsprüfungen wieder attraktiver. PwC festigt seinen Platz als Erster der Branche vor EY und verbessert sich vom zehnten auf den neunten Platz. McKinsey gewinnt in diesem Jahr am deutlichsten und steigt von Rang 16 auf 13. Einzig KPMG verliert an Zustimmung bei den Absolventen und tauscht mit McKinsey die Plätze.

Gehaltslücke klafft weiter auseinander

Das Wunschgehalt sowohl der Frauen als auch der Männer steigt in diesem Jahr auf ein neues Rekord-Hoch, aber die Lücke zwischen dem Wunschgehalt der Männer und dem der Frauen ist seit Jahren unverändert groß. Frauen der Wirtschaftswissenschaften verlangen heute 42.100 Euro brutto. Das sind 13 Prozent weniger als das Wunschgehalt der Männer, das bei 48.500 Euro liegt:

JahrWunschgehalt FrauenWunschgehalt Männer
201039.500 €45.100 €
201140.100 €45.400 €
201240.200 €46.000 €
201341.000 €46.900 €
201441.200 €46.800 €
201540.700 €47.500 €
201642.100 €48.500 €

Auch bei der grundsätzlichen Einstellung zum Gehalt zeigt sich ein Unterschied zwischen den Geschlechtern. Für die Mehrheit der befragten Wirtschaftswissenschaftlerinnen ist es wichtiger, sich selbst zu verwirklichen, als viel Geld zu verdienen und nur rund 18 Prozent würden in einem Unternehmen mit schlechtem Image arbeiten – auch wenn das Gehalt stimmt. Den männlichen Befragten ist hingegen das Gehalt wichtiger als das Image ihres zukünftigen Arbeitgebers.

Wusstest du, dass...

… rund 17 Prozent der Business-Studierenden mit dem Gedanken spielen, während oder direkt nach dem Studium ein Start-up zu gründen?

04/2016

Deutschlands Top-Arbeitgeber

Nordex

Lerne den Top-Arbeitgeber des Monats kennen und erfahre welche Karrierechancen Nordex dir bietet!