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trendence Graduate Barometer - Law Edition

Von Mai bis Juni 2016 wurden über 2.000 abschlussnahe Jura-Studierende, Referendare und Volljuristen zum Thema Karriere und über die für sie attraktivsten Arbeitgebern befragt. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Auswärtiges Amt bleibt Wunscharbeitgeber Nummer eins

Die obersten Plätze im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Nachwuchsjuristen sind dominiert vom öffentlichen Sektor: Das Auswärtige Amt bleibt Wunscharbeitgeber Nummer eins, die Europäische Kommission belegt Rang 3, das Bundeskriminalamt folgt auf Rang 4. Als einzige Kanzlei platziert sich Freshfields Bruckhaus Deringer dazwischen auf Rang 2 und schafft es nach langem Abwärtstrend, die Zahl seiner potenziellen Bewerber wieder deutlich zu erhöhen. Wirtschaftsunternehmen verlieren hingegen Bewerber mit juristischem Abschluss. Die bestplatzierten Wirtschaftsunternehmen sind BMW und Audi auf den Rängen 7 und 8. 

Eine Übersicht über die Studienergebnisse findest du hier.

Wunschgehalt erstmals über 70.000 Euro – Gender Gap wird kleiner

In diesem Jahr fordern die Nachwuchsjuristen 9,3 Prozent mehr Gehalt im Vergleich zum Vorjahr. Ihre Forderungen steigen von 66.500 Euro brutto auf 72.700 Euro. Ein Grund dafür ist der außergewöhnlich hohe Anstieg der Gehaltsforderungen der Frauen. In den vergangenen vier Jahren lag das Wunschgehalt der Nachwuchsjuristinnen stets 20 Prozent unter dem Wunschgehalt der Männer. In diesem Jahr erhöhen sie ihre Forderungen um 7.900 Euro auf nun 67.400 Euro. Damit liegt ihr Wunschgehalt jetzt 13 Prozent unter dem der Männer mit 77.600 Euro.

Erwartetes Jahresgehalt2010201120122013201420152016
Männer69.900€71.500€72.900€70.000€72.800€74.400€77.600€
Frauen57.400€58.000€58.300€55.600€57.700€59.500€67.400€

Mehr Frauen entscheiden sich für eine Karriere als Anwältin

Bei Frauen sind Kanzleien als Arbeitgeber so beliebt wie seit fünf Jahren nicht mehr. Neben Freshfields Bruckhaus Deringer überzeugen auch Hengeler Müller (Rang 5) und CMS Hasche Sigle (Rang 6) in diesem Jahr deutlich mehr Frauen davon, sich bei ihnen zu bewerben. Grund dafür ist, dass die Kanzleien wieder stärker in die Nachwuchsgewinnung investieren.

Brexit verheißt Engpass an Top-Wirtschaftsrechtlern

Nach Einschätzung von trendence-Geschäftsführer Holger Koch wird der Brexit den Wettbewerb um die besten Nachwuchsjuristen anheizen: „Durch den Brexit steigt der Bedarf an Top-Juristen, die sich auf internationales Handels- und Kartellrecht spezialisiert haben. Für Nachwuchsjuristen bedeutet das zweierlei: Rund um den Brexit warten zum einen viele spannende Aufgaben in den großen Kanzleien für Wirtschaftsrecht und zum anderen können sich die Bewerber mit entsprechender Spezialisierung den Arbeitgeber aussuchen.“

Top-Arbeitgeber der Jura-Absolventen

RangArbeitgeber%
1Auswärtiges Amt18,4%
2Freshfields Bruckhaus Deringer 16,2%
3Europäische Kommission11,5%
4Bundeskriminalamt10,6%
5Hengeler Mueller 9,2%
6CMS Hasche Sigle8,9%
7BMW Group7,0%
8Audi6,1%
9Clifford Chance5,6%
9Linklaters5,6%

undefinedDas gesamte Arbeitgeber-Ranking findest du hier.

Weitere Studienergebnisse sind exklusiv in der September-Ausgabe der JuS (Juristische Schulung) erschienen.

Wusstest du, dass...

… die Mehrheit der Nachwuchsjuristen am liebsten in München arbeiten möchte - gefolgt von Hamburg und dem Rhein-Main-Gebiet.

09/2016

Deutschlands Top-Arbeitgeber

CLAAS

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