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trendence Graduate Barometer - IT Edition

Zwischen September 2016 und Februar 2017 wurden rund 5.500 abschlussnahe Studierende der Informatik zum Thema Berufseinstieg und über die für sie attraktivsten Arbeitgeber befragt. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Google dominiert, Siemens und IBM verlieren

Google bleibt die unangefochtene Nummer eins der Wunscharbeitgeber der deutschen Informatiker. Ein Viertel des IT-Nachwuchses möchte beim Suchmaschinenriesen arbeiten. Das sind fast zweieinhalb mal so viele Bewerber wie bei den Verfolgern Microsoft und BMW. Andere Arbeitgeber überzeugen hingegen weniger. Siemens und IBM - bislang immer unter den zehn beliebtesten Arbeitgebern - fallen in diesem Jahr erstmals aus den Top 10. Gewinner des Jahres ist Microsoft. Das Unternehmen überzeugt deutlich mehr Bewerber als im vergangenen Jahr, steigert sich von Platz 4 auf 2 und wird damit zum ersten Verfolger von Google.

Die 10 Top-Arbeitgeber der Informatiker

» Das gesamte Ranking der beliebtesten Arbeitgeber findest du hier

Automobilindustrie wird attraktiver für IT-Talente

IT-Dienstleister bleiben die beliebteste Branche der Informatiker als Arbeitgeber für den ersten Job, gefolgt von der Automobilindustrie. Daimler/Mercedes-Benz, Porsche und die Bosch Gruppe zählen in diesem Jahr zu den Top-Aufsteigern in der Gunst der IT-Absolventen. Sie überzeugen so viele IT-Talente wie seit rund zehn Jahren nicht mehr. BMW verliert zwar den zweiten Platz im Ranking an Top-Aufsteiger Microsoft, ist aber erstmals seit zehn Jahren wieder für zehn Prozent der Informatiker Wunscharbeitgeber.

Lebensmittelhandel bei Informatikern so beliebt wie noch nie

Auch die Lebensmittelhändler überzeugen mit ihren besten je gemessenen Positionen im Ranking: Aldi Süd steigt auf Position 63, Lidl auf Rang 78 und die REWE Group befindet sich erstmals unter den 100 Top-Arbeitgebern und steigt auf Position 73 ins Ranking ein. Auch die Online-Händler gewinnen in diesem Jahr mehr IT-Talente für sich als noch 2016. Amazon steigt wieder in die Top 10 ein und Zalando, erst seit 2015 überhaupt unter den 100 Top-Arbeitgebern, macht einen deutlichen Sprung von Rang 88 auf Rang 52.

EY ist erstmals Schlusslicht der Big 4

Im vergangenen Jahr lagen die Big 4 nah beieinander, drei von ihnen landeten punktgleich auf Rang 58 und Deloitte auf Rang 88. In diesem Jahr kommt Bewegung in die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften: KPMG ist bei den Informatikern nun beliebtester Arbeitgeber innerhalb der Wirtschaftsprüfungen auf Rang 47, gefolgt von PwC auf Rang 49 und Deloitte auf Rang 57. KPMG und Deloitte erzielen ihre besten je gemessenen Rankingpositionen, PwC die beste Position seit 15 Jahren. Einzig EY verliert an Attraktivität und fällt auf Rang 63. EY, fünf Jahre in Folge Primus der Branche, ist damit erstmals schlechtester Vertreter der Big 4 im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Informatiker.

Forschungseinrichtungen und Medienhäuser verlieren Bewerber

Ähnlich wie für Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler werden Forschungsunternehmen und Medien für Informatiker als Arbeitgeber immer uninteressanter. Die Fraunhofer- und Max- Planck-Gesellschaft verlieren seit Jahren kontinuierlich in der Gunst des IT-Nachwuchses. Die größten Verluste in der Medienbranche machen in diesem Jahr Axel Springer und Bertelsmann.

Nur knapp zwei Drittel der Informatiker sind Digitals

Nicht alle Informatiker überzeugen mit einem digitalen Mindset. Nur 60 Prozent des IT Nachwuchses zählen zu den Digitals, den Talenten mit besonders ausgeprägten digitalen Kompetenzen. „In Zeiten der Digitalisierung sind nicht nur Programmier- und IT-Fachkenntnisse gefragt, sondern auch ein digitales Mindset. Arbeitgeber brauchen beides: IT-Fachkräfte und Digitals, die wissen, wie Menschen digitale Medien und Tools nutzen, und digitale Ideen entwickeln und vorantreiben“, so Holger Koch. 

Gehaltslücke klafft weiter auseinander

Die Lücke zwischen dem Wunschgehalt der Männer und dem der Frauen ist seit Jahren unverändert groß. Während die Frauen heute 44.100 Euro verlangen, liegt das Wunschgehalt der Männer bei 47.800 Euro. Dabei erwarten die männlichen Befragten ein höheres Gehalt als noch im Vorjahr – ein Trend, der seit sechs Jahren anhält. Die Gehaltserwartungen der Informatik-Studentinnen sind dagegen leicht rückläufig. 

JahrErwartetes Jahresgehalt
Frauen
Erwartetes Jahresgehalt
Männer
201040.300 €44.100 €
201141.300 €44.300 €
201241.400 €45.400 €
201341.800 €46.000 €
201442.500 €46.400 €
201542.500 €47.300 €
201644.700 €47.700 €
201744.100 €47.800 €

Auch bei der grundsätzlichen Einstellung zum Gehalt zeigt sich ein Unterschied zwischen den Geschlechtern: Während 37 Prozent der Männer auch bei einem Unternehmen mit einem schlechten Image arbeiten würden, wenn das Gehalt stimmt, sind es bei den Frauen nur 21,6 Prozent. Dagegen ist es 47,1 Prozent der Männer wichtiger, sich selbst zu verwirklichen, als viel Geld zu verdienen, während dem nur 40,6 Prozent der Frauen zustimmen.  

Parallel dazu wollen die Absolventen immer weniger Zeit am Arbeitsplatz verbringen: Waren die IT-Absolventen 2016 noch bereit, im Schnitt 41,1 Stunden pro Woche zu arbeiten, so liegt die Wunscharbeitszeit heute bei 40,8 Stunden pro Woche. 

Hier geht's zum Ticker mit den wichtigsten Ergebnissen auf einen Blick. 

Wusstest du, dass...

... 29,4 % der angehenden IT’ler sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen?

... 27,8 % der IT-Studierenden mit dem Gedanken spielen, während oder direkt nach dem Studium ein Start-up zu gründen?

... 57,6 % der IT'ler beim Gehalt Abstriche machen würden, wenn ein Arbeitgeber gut zu ihnen passt?

05/2017

Deutschlands Top-Arbeitgeber

Hays

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