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Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto

"Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!" - das gilt vor allem auch bei der Bewerbung um einen neuen Job. Zwar ist das Foto schon lange kein Pflichtbestandteil der Bewerbung mehr, trotzdem möchten sich die Recruiter gern ein Bild vom potenziellen neuen Mitarbeiter machen. Und auch die meisten Bewerber nutzen nach wie vor das gute, alte Bewerbungsfoto - bei dem es allerdings einiges zu beachten gilt! Mit diesen sechs Tipps bist du aber auf der sicheren Seite und du überzeugst auch mit deiner persönlichen Erscheinung in deiner Bewerbung.

    Mit einem Bewerbungsfoto punkten
    © lassedesignen - Fotolia.com

#1: Professionelles und vor allem passendes Outfit

Auf dem Bewerbungsfoto solltest du natürlich ordentlich aussehen. Das heißt: Deine Kleidung sollte sauber und knitterfrei sein - und selbstverständlich zum Job passen. Grundsätzlich gilt, dass du lieber overdressed als underdressed bist. Zieh dich für das Bewerbungsbild so an, wie du auch zum Vorstellungsgespräch erscheinen würdest. 

#2: Frisur und Make-Up

Natürlich musst du dir für die Bewerbung keine neue Frisur zulegen, allerdings lohnt es sich doch, vor dem Besuch beim Fotografen kurz beim Friseur vorbei zu gehen. Auf professionellen Fotos sieht man jedes Detail. Eine Auffrischung der Haarpracht oder eine vom Friseur zurechtgemachte und gestylte Frisur können dann nicht schaden. Allerdings gilt bei der Frisur genauso wie beim Make-Up: Weniger ist mehr! Viele Fotostudios bieten auch dazu eine Beratung an und helfen dir dabei, das passende Make-Up zu finden. Auch für die Herren eine Option: Etwas Puder hilft gegen glänzende Haut auf dem Bewerbungsfoto.

#3: Gesichtsausdruck und Haltung

Auf dem Bewerbungsfoto solltest du aufrecht sitzen und den Betrachter direkt anschauen. Der Fotograf rückt dich zwar auch zurecht und sagt dir, wie du dich am besten drehen solltest, allerdings weißt du ja auch, wo deine Schokoladenseite ist. Doch meistens ist die große Frage: Lächeln oder nicht lächeln? Eine eindeutige Antwort gibt es darauf aber leider nicht. Wenn du ein überzeugendes Lächeln hast und dich damit wohl fühlst, solltest du auch lächeln. Wenn du lieber etwas ernster gucken möchtest, ist das auch in Ordnung, schließlich musst du dich mit dem Bild bewerben und wohl fühlen. Trotzdem hilft ein freundlicher Ausdruck immer weiter!

#4: Guter Fotograf = gutes Bewerbungsfoto

Achte bei der Auswahl deines Fotografen für das Bewerbungsbild auf ein seriöses und professionelles Fotostudio. Auch wenn es verlockend ist: Niedrige Preise zeigen oft auch, dass weniger Zeit für den einzelnen Kunden da ist. Höre dich am besten bei Freunden und Bekannten um, ob es gute Empfehlungen gibt - oder benutze Online-Angebote, um deinen passenden Bewerbungsfotografen zu finden.

#5: Richtiger Platz in der Bewerbung

Wenn du dein Foto dann endlich hast und es zur Erstellung der Unterlagen geht, stellt sich die Frage: Wo platziert man das Foto am besten? Dafür gibt es zwei allgemein übliche Möglichkeiten: Entweder das Foto wird klassisch im Lebenslauf in der oberen Ecke eingefügt - oder du platzierst es auf einem separaten Deckblatt. Die letzte Option wird dabei immer beliebter: So bekommt der Leser direkt einen optischen ersten Eindruck und beim Lesen des Anschreibens ein Gesicht im Kopf. Ist das Foto im Lebenslauf, kommt dieser erste Eindruck erst später. Außerdem gibt es bei der Deckblatt-Variante die Möglichkeit, das Bewerbungsfoto in einer größeren Auflösung zu platzieren.

#6: Kein Foto? Manchmal die beste Wahl!

Wie schon weiter oben angedeutet: Ein Bewerbungsfoto ist kein Muss! Niemand muss ein Foto einfügen, auch wenn es in Deutschland üblich ist. Allerdings ist es in anderen Ländern anders. Wenn du dich beispielsweise in den USA bewerben möchtest, ist die Angabe von persönlichen Daten im Lebenslauf beispielsweise streng verboten. Wenn du da ein Bewerbungsfoto beifügst, bist du direkt raus und hast keine Chance auf den Job. Achte also immer auf die landesüblichen Gepflogenheiten und überlege, ob du ein Foto nutzen willst.

03/2017

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