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Unilever
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Denise Weber |
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Halbzeit!?!
20.04.2009Hallo zusammen,
still und heimlich wurde soeben einfach mal kurz die Halbzeit eingeläutet!
Wow - das ging ganz schön schnell. Mit meiner Bachelorarbeit läuft soweit allet jut und ich bin quasi schon mittendrin statt nur dabei.
Die Zwischenpräsentation mit meinem Prof war sehr gut und er bekräftigte mich, ich sei auf dem richtigen Weg.
Welcher Studi hört das nicht gern? ;)
Derzeit betreue ich viiiiiele Transporttests, denn ich muss wissen, ob mein anhand der BCT-Werte errechnetes Belastungsprofil der Kartons auch tatsächlich stimmt. (Halten Sie wirklich so viel Gewicht aus?)
Transporttest, d.h. eine Palette wird mit einer bestimmten Anzahl von Kartons bepackt, Lage auf Lage, und anschließend wie im alltäglichen Produktionsprozess mit dem LKW zum nächsten Lagerort befördert. Nach ein paar Tagen wird dieselbe Palette dann wieder zurückgeholt und hier im Werk mal angeschaut.
Sind die untersten Kartonlagen beschädigt (Knicke, Risse, ausgebeulte Seitenwände), war der Test nicht erfolgreich und ich muss mir überlegen, was man tun kann, damit wir trotzdem so hoch stapeln können; sprich dass die unteren Schachteln das Gewicht trotzdem aushalten.
Steht die Palette nach wie vor wie ne Eins, kann theoretisch direkt eine Umstellung auf die höhere Paletteneinheit erfolgen: anstatt 10 Lagen wird dann ab sofort immer 15 Lagen hoch gestapelt. :)
Mir wurde also bereits ganz schön viel Verantwortung übertragen - schließlich hängt eine eventuelle Verpackungsumstellung davon ab! Macht richtig Spaß das Ganze :)))
Schön ist auch, dass ich dadurch nun immer sehr viel mit Kollegen aus anderen Abteilungen (Logistik, Versand, Fertigungssteuerung, Prozessleitung) zu tun habe.
Tjoaaa, bin mal sehr gespannt, wie die Transporttests ausfallen werden.
Bis bald, Denise
still und heimlich wurde soeben einfach mal kurz die Halbzeit eingeläutet!
Wow - das ging ganz schön schnell. Mit meiner Bachelorarbeit läuft soweit allet jut und ich bin quasi schon mittendrin statt nur dabei.
Die Zwischenpräsentation mit meinem Prof war sehr gut und er bekräftigte mich, ich sei auf dem richtigen Weg.
Welcher Studi hört das nicht gern? ;)
Derzeit betreue ich viiiiiele Transporttests, denn ich muss wissen, ob mein anhand der BCT-Werte errechnetes Belastungsprofil der Kartons auch tatsächlich stimmt. (Halten Sie wirklich so viel Gewicht aus?)
Transporttest, d.h. eine Palette wird mit einer bestimmten Anzahl von Kartons bepackt, Lage auf Lage, und anschließend wie im alltäglichen Produktionsprozess mit dem LKW zum nächsten Lagerort befördert. Nach ein paar Tagen wird dieselbe Palette dann wieder zurückgeholt und hier im Werk mal angeschaut.
Sind die untersten Kartonlagen beschädigt (Knicke, Risse, ausgebeulte Seitenwände), war der Test nicht erfolgreich und ich muss mir überlegen, was man tun kann, damit wir trotzdem so hoch stapeln können; sprich dass die unteren Schachteln das Gewicht trotzdem aushalten.
Steht die Palette nach wie vor wie ne Eins, kann theoretisch direkt eine Umstellung auf die höhere Paletteneinheit erfolgen: anstatt 10 Lagen wird dann ab sofort immer 15 Lagen hoch gestapelt. :)
Mir wurde also bereits ganz schön viel Verantwortung übertragen - schließlich hängt eine eventuelle Verpackungsumstellung davon ab! Macht richtig Spaß das Ganze :)))
Schön ist auch, dass ich dadurch nun immer sehr viel mit Kollegen aus anderen Abteilungen (Logistik, Versand, Fertigungssteuerung, Prozessleitung) zu tun habe.
Tjoaaa, bin mal sehr gespannt, wie die Transporttests ausfallen werden.
Bis bald, Denise
Der Weg ist das Ziel
27.02.2009Hallo liebe Leser,
seit meinem letzten Blogeintrag sind bereits einige Wochen vergangen und es hat sich so Einiges getan...
Die meiste Zeit war ich mit der Probenauswahl für meine Stabilitätstests (BCT zur Ermittlung des Stapelstauchwiderstands) beschäftigt. Dabei hatte ich regelmäßigen Kontakt zu unseren Materialeinkäufern und zum Lager. Je nachdem, welcher Karton gerade angeliefert wurde, war ich sofort zur Stelle um mir 10-15 Flachzuschnitte für meine Testzwecke bei Seite zu nehmen. Das ganze Probenmaterial musste außerdem maschinell verklebt werden - eine nervenaufreibende Sache sag ich euch, denn die Maschine wollte nicht immer so, wie ich mir das vorgestellt hatte :)
Parallel dazu bin ich auch noch im Werk umhergelaufen und habe einige Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessungen durchgeführt (wichtig für die Konditionierung meiner Kartons vor der Stabilitätspfüfung!).
Wegen dem riesigen Volumen der aufgerichteten Kartons erwies sich der Transport der 80 Kartons vom Werk in Ansbach zu meiner Hochschule in Stuttgart schließlich als ganz schön großes Vorhaben ;)))
Meine Betreuerin beschloss deshalb spontan, mit mir gemeinsam über die Autobahn zu düsen! Wir mieteten uns einen groooßen Sprinter. Die Messungen sind allesamt gut verlaufen - so gut, dass ich sogar noch zusätzlich den Kantenstauchwiderstand der einzelnen Materialien ermitteln konnte!
Joa, und jetzt sitze ich hier an der Auswertung der für mich sehr sehr kostbaren Daten, zwischen tausenden von Tabellen, Diagrammen und natürlich ganz vielen BiFi- Kartons ;)
Meine Zwischenpräsentation für nächste Woche muss ich auch noch vorbereiten... uff! Da kommt dann nämlich mein Prof. vorbei und schaut sich an, was ich hier so mache und wie's mit der Bachelorarbeit voran geht...!
Aber hey, nicht verzagen - denn wie sagt man so schön?
Der Weg ist das Ziel.
Keep on rockin'
Eure Denise :)
seit meinem letzten Blogeintrag sind bereits einige Wochen vergangen und es hat sich so Einiges getan...
Die meiste Zeit war ich mit der Probenauswahl für meine Stabilitätstests (BCT zur Ermittlung des Stapelstauchwiderstands) beschäftigt. Dabei hatte ich regelmäßigen Kontakt zu unseren Materialeinkäufern und zum Lager. Je nachdem, welcher Karton gerade angeliefert wurde, war ich sofort zur Stelle um mir 10-15 Flachzuschnitte für meine Testzwecke bei Seite zu nehmen. Das ganze Probenmaterial musste außerdem maschinell verklebt werden - eine nervenaufreibende Sache sag ich euch, denn die Maschine wollte nicht immer so, wie ich mir das vorgestellt hatte :)
Parallel dazu bin ich auch noch im Werk umhergelaufen und habe einige Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessungen durchgeführt (wichtig für die Konditionierung meiner Kartons vor der Stabilitätspfüfung!).
Wegen dem riesigen Volumen der aufgerichteten Kartons erwies sich der Transport der 80 Kartons vom Werk in Ansbach zu meiner Hochschule in Stuttgart schließlich als ganz schön großes Vorhaben ;)))
Meine Betreuerin beschloss deshalb spontan, mit mir gemeinsam über die Autobahn zu düsen! Wir mieteten uns einen groooßen Sprinter. Die Messungen sind allesamt gut verlaufen - so gut, dass ich sogar noch zusätzlich den Kantenstauchwiderstand der einzelnen Materialien ermitteln konnte!
Joa, und jetzt sitze ich hier an der Auswertung der für mich sehr sehr kostbaren Daten, zwischen tausenden von Tabellen, Diagrammen und natürlich ganz vielen BiFi- Kartons ;)
Meine Zwischenpräsentation für nächste Woche muss ich auch noch vorbereiten... uff! Da kommt dann nämlich mein Prof. vorbei und schaut sich an, was ich hier so mache und wie's mit der Bachelorarbeit voran geht...!
Aber hey, nicht verzagen - denn wie sagt man so schön?
Der Weg ist das Ziel.
Keep on rockin'
Eure Denise :)
BiFi - made in Ansbach
26.01.2009Servus miternand!
Mein Name ist Denise Weber, ich bin 22 Jahre alt und schreibe im Rahmen meines Verpackungstechnik-Studiums meine Bachelorarbeit hier im Unileverwerk Schafft in Ansbach.
Bereits seit 8 Wochen arbeite ich in der Abteilung Technologie / Qualitätssicherung.
Im Zuge der Kostenoptimierung sollen mehr Lagen Kartons als bisher auf eine Palette gestapelt und anschließend zum Kunden transportiert werden. Das Problem dabei ist, dass das aktuelle Kartonmaterial dieser Mehrbelastung nicht Stand hält, d.h. die untersten Kartonlagen knicken ein; der Palettenstapel wird instabil und das Produkt kann beschädigt werden.
Genau an dieser Stelle komme ich ins Spiel - meine Aufgabe ist es, herauszufinden, was man gegen dieses Problem tun kann. Braucht man schlicht und einfach ein stabileres Material? Oder gar eine neue Verpackungskonstruktion? Lohnt sich der Aufwand im Vergleich zu den anfallenden Kosten überhaupt???
Beworben habe ich mich damals über das Onlinebewerbungstool auf der Homepage von Unilever.
Recht schnell bekam ich daraufhin einen Anruf vom Recruting Center. Die nette Dame teilte mir mit, dass sie meine Bewerbung zunächst an alle Werke weiterleitet. Innerhalb kürzester Zeit meldete sich dann das Produktionswerk in Ansbach und teilte mir mit, dass sie eine Bachelorarbeit zu vergeben hätten. Meine zukünftige Betreuerin erläuterte mir kurz das Thema und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, dies zu bearbeiten.
Rasch war ein Termin für mein Vorstellungsgespräch gefunden. Die angenehme und kollegiale Atmosphäre konnte man sofort spüren. Ich wurde sehr herzlich empfangen.
Mein erster Arbeitstag begann damit, dass ich erst einmal meinen zukünftigen Kollegen vorgestellt wurde. Nach einer kurzen Sicherheits- und Hygieneunterweisung führte mich meine Betreuerin durch die verschiedenen Produktionsbereiche des Werkes. Ich war total happy, die ganzen Abfüll- und Verpackungsmaschinen, die ich bisher nur von den Skripten meines Profs kannte, auch mal live in Ton und Farbe zu sehen.
Die darauf folgenden Wochen verbrachte ich damit, mich in dem Wirrwar aus neuem Vokabular, unzähligen Sorten von BiFis und scheinbar identischen Fluren und Treppenhäusern zurecht zu finden.
Obwohl es meine Hauptaufgabe ist, mich um das „Stapelproblem“ zu kümmern, durfte ich schon sehr oft bei verschiedenen Folientests und sogar einer F-Wert-Messung am Autoklaven mitwirken.
Mittlerweile bin ich die 8. Woche hier und stecke bereits mitten im Thema. Mit meinen Kollegen klappt alles super und die anfänglichen sprachlichen Barrieren sind überwunden ;) Nächste Woche kann ich vermutlich schon mit dem praktischen Teil meiner Arbeit beginnen… ihr dürft also gespannt sein! Mal schauen, ob das alles so läuft, wie ich mir das vorstelle.
So. Jetzt wisst ihr also, wie es mich hierher, mitten ins Herz von Franken, verschlagen hat.
Viele Grüße aus Ansbach und bis bald,
Denise
Mein Name ist Denise Weber, ich bin 22 Jahre alt und schreibe im Rahmen meines Verpackungstechnik-Studiums meine Bachelorarbeit hier im Unileverwerk Schafft in Ansbach.
Bereits seit 8 Wochen arbeite ich in der Abteilung Technologie / Qualitätssicherung.
Im Zuge der Kostenoptimierung sollen mehr Lagen Kartons als bisher auf eine Palette gestapelt und anschließend zum Kunden transportiert werden. Das Problem dabei ist, dass das aktuelle Kartonmaterial dieser Mehrbelastung nicht Stand hält, d.h. die untersten Kartonlagen knicken ein; der Palettenstapel wird instabil und das Produkt kann beschädigt werden.
Genau an dieser Stelle komme ich ins Spiel - meine Aufgabe ist es, herauszufinden, was man gegen dieses Problem tun kann. Braucht man schlicht und einfach ein stabileres Material? Oder gar eine neue Verpackungskonstruktion? Lohnt sich der Aufwand im Vergleich zu den anfallenden Kosten überhaupt???
Beworben habe ich mich damals über das Onlinebewerbungstool auf der Homepage von Unilever.
Recht schnell bekam ich daraufhin einen Anruf vom Recruting Center. Die nette Dame teilte mir mit, dass sie meine Bewerbung zunächst an alle Werke weiterleitet. Innerhalb kürzester Zeit meldete sich dann das Produktionswerk in Ansbach und teilte mir mit, dass sie eine Bachelorarbeit zu vergeben hätten. Meine zukünftige Betreuerin erläuterte mir kurz das Thema und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, dies zu bearbeiten.
Rasch war ein Termin für mein Vorstellungsgespräch gefunden. Die angenehme und kollegiale Atmosphäre konnte man sofort spüren. Ich wurde sehr herzlich empfangen.
Mein erster Arbeitstag begann damit, dass ich erst einmal meinen zukünftigen Kollegen vorgestellt wurde. Nach einer kurzen Sicherheits- und Hygieneunterweisung führte mich meine Betreuerin durch die verschiedenen Produktionsbereiche des Werkes. Ich war total happy, die ganzen Abfüll- und Verpackungsmaschinen, die ich bisher nur von den Skripten meines Profs kannte, auch mal live in Ton und Farbe zu sehen.
Die darauf folgenden Wochen verbrachte ich damit, mich in dem Wirrwar aus neuem Vokabular, unzähligen Sorten von BiFis und scheinbar identischen Fluren und Treppenhäusern zurecht zu finden.
Obwohl es meine Hauptaufgabe ist, mich um das „Stapelproblem“ zu kümmern, durfte ich schon sehr oft bei verschiedenen Folientests und sogar einer F-Wert-Messung am Autoklaven mitwirken.
Mittlerweile bin ich die 8. Woche hier und stecke bereits mitten im Thema. Mit meinen Kollegen klappt alles super und die anfänglichen sprachlichen Barrieren sind überwunden ;) Nächste Woche kann ich vermutlich schon mit dem praktischen Teil meiner Arbeit beginnen… ihr dürft also gespannt sein! Mal schauen, ob das alles so läuft, wie ich mir das vorstelle.
So. Jetzt wisst ihr also, wie es mich hierher, mitten ins Herz von Franken, verschlagen hat.
Viele Grüße aus Ansbach und bis bald,
Denise
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