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ZF Friedrichshafen
Die Ergebnisse des Graduate Barometers zeigen, dass Aufstiegschancen zu den wichtigsten Faktoren bei der Wahl eines Arbeitgebers zählen. Bitte beschreiben Sie, welche Entwicklungsmöglichkeiten Sie Ihren Mitarbeitern bieten.
Grundsätzlich gilt, dass Mitarbeiter/innen, die Initiative zeigen und motiviert ihrem Job nachgehen, vom Unternehmen gefördert werden. Dafür spricht ein großes Angebot interner Qualifizierungsprogramme, das den Bedarf unserer Auszubildenden genauso deckt wie den der Führungskräfte. Die kontinuierliche persönliche und berufliche Weiterentwicklung ist der Grundstein für entsprechende Karriereschritte im Unternehmen.
Worauf legen Sie bei eingehenden Bewerbungsunterlagen von Absolventen besonderen Wert?
Neben einem fundierten Fachwissen, welches für eine qualifizierte Berufstätigkeit unerlässlich ist, fokussieren wir als Stiftungsunternehmen auch auf soziales und gesellschaftliches Engagement. Und auch für Bewerbungsunterlagen gilt: Der erste Eindruck ist die erste Chance, Menschen für sich zu begeistern. Sie sind damit die "Eintrittskarte" für ein Vorstellungsgespräch.
Für viele Bachelor-Studierende ist es aufgrund der verkürzten Studiendauer schwierig, freiwillige Praktika zu absolvieren. Was ist für Sie entscheidender: gute Noten oder Praxiserfahrung?
Praktische Erfahrungen bereits während des Studiums sind sicherlich von unschätzbarem Wert: Studierende erhalten bereits erste Einblicke in die Anwendung des theoretisch erlernten Wissens und können eigene berufliche Präferenzen eruieren. Freiwillige Praktika sollten daher als Chance gedeutet werden, nicht im Sinne von "Dienst nach Vorschrift" zu studieren, sondern eine Mehrbelastung für eine beruflich bereichernde Erfahrung auf sich zu nehmen. Letztendlich müssen aber gute Noten und Praxiserfahrung nicht in einem Spannungsverhältnis stehen. Eine (moderate) Verlängerung der Studienzeit ist in diesem Zusammenhang eine gute Investition in das eigene Humankapital.
Wie sieht der erste Arbeitstag eines neuen Mitarbeiters aus?
Da die erste Begegnung die nachfolgende Entwicklung der Zusammenarbeit stark beeinflussen kann, ist der Prozess der "Organisationalen Sozialisation", mit allem was dazugehört, klar geregelt. Neben der formalen Einweisung in technische, räumliche und organisatorische Felder ist eine erfolgreiche Integration in das soziale Netzwerk der Kollegen und in die Führungsstruktur ein absolutes Muss. In vielen Bereichen gibt es extra Paten, die für die nächsten Wochen und Monate zur Verfügung stehen. Dies ist der beste Weg, das vorhandene, theoretische Know-how in die Praxis umzusetzen, um damit auch erfolgreich der Philosophie "gekommen um zu bleiben" nachzugehen.
Wie unterstützt Ihr Unternehmen seine Mitarbeiter dabei, die oft konkurrierenden Ansprüche an Beruf und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen?
Als attraktiver Arbeitgeber ist ZF natürlich auch eine ausgewogene Work-Life-Balance wichtig. Hier ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie von zentraler Bedeutung. Ein ausgefülltes Privat- und Familienleben steht nicht mehr im Widerspruch zu einer zielgerichteten Karriere. Seit 2006 zählt der Standort Friedrichshafen zum Kreis der zertifizierten familienfreundlichen Unternehmen in Deutschland und hat damit bewiesen, dass ZF eine nachhaltig familienbewusste Personalpolitik betreibt.
Termine
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