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Sparkassen-Finanzgruppe

Die Ergebnisse des Graduate Barometers zeigen, dass Aufstiegschancen zu den wichtigsten Faktoren bei der Wahl eines Arbeitgebers zählen. Bitte beschreiben Sie, welche Entwicklungsmöglichkeiten Sie Ihren Mitarbeitern bieten.

Die Karrierewege in der Sparkassen-Finanzgruppe sind einzigartig. Vom Einstieg in das Berufsleben bis zur Übernahme von obersten Führungspositionen bietet unsere Gruppe gezielte, hochqualitative und attraktive Entwicklungsmöglichkeiten an. Diese reichen von Beraterinnen und Beratern, die den ganzheitlichen Beratungsansatz, das Sparkassen-Finanzkonzept, den Kunden nahe bringen, über Top-Vertriebler mit Managementfähigkeiten bis hin zu Führungskräften und Vorständen. Auf diesem Weg werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch das eigene Weiterbildungssystem in den regionalen Sparkassenakademien, durch die Deutsche Sparkassenakademie in Bonn und die Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe University of Applied Sciences unterstützt.

Worauf legen Sie bei eingehenden Bewerbungsunterlagen von Absolventen besonderen Wert?

Uns ist eine schnelle Übersicht über den bisherigen Werdegang, d.h. Studium aber auch weitere Qualifikationen, z. B. im ehrenamtlichen Bereich, wichtig. Darüber hinaus sollten in der Bewerbung die eigenen Vorstellungen und die Motivation, warum sich der Bewerber für uns entschieden hat, klar und deutlich dargelegt werden.

Für viele Bachelor-Studierende ist es aufgrund der verkürzten Studiendauer schwierig, freiwillige Praktika zu absolvieren. Was ist für Sie entscheidender: gute Noten oder Praxiserfahrung?

Selbstverständlich legen wir Wert auf sehr gute fachliche Kenntnisse. Diese sind aber nicht nur an den Noten abzulesen, sondern werden häufig auch durch praktische Erfahrungen erworben. Praxiserfahrung ist uns deshalb mindestens genauso wichtig wie die Noten.

Wie sieht der erste Arbeitstag eines neuen Mitarbeiters aus?

Jeder neue Mitarbeiter wird zunächst die Kolleginnen und Kollegen und seine unmittelbaren Arbeitsumgebung kennen lernen. Wie es dann weitergeht, hängt sehr stark vom Einsatzgebiet und vom Institut ab. Wir haben Sparkassen mit weniger als 100 Mitarbeitern genauso wie mit mehr als 3.000 Beschäftigten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der neue Mitarbeiter an seinem ersten Arbeitstag auch den Vorstand persönlich kennen lernen kann ist in einer kleinen Sparkasse etwas höher als in einem großen Institut.

Fallbeispiel: Ein neuer Mitarbeiter setzt sehr gut seine Aufgabenstellungen um, kann sich allerdings schwer ins Team einbringen und gibt ungern Aufgaben und Projekte ab. Wie gehen Sie damit um?

Die Aufgaben sind so passgenau zugeschnitten, dass jeder Mitarbeiter entsprechend seinen Fähigkeiten eingesetzt werden kann. Daher werden wir weniger kommunikativen Mitarbeitern Aufgaben übertragen, die sie weitgehend alleine erledigen und so ihre fachlichen Stärken optimal nutzen können.

Jeder Bewerber hat seine Stärken und Schwächen - jedes Unternehmen auch. Wie geht Ihr Unternehmen mit seinen Schwächen um?

Wir streben an, uns genau dort zu verbessern, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz noch Defizite haben. Deshalb haben wir z. B. im vergangenen Jahr unseren Internet-Auftritt grundlegend überarbeitet. Jetzt verfügen wir über ein ebenso attraktives Karriereportal wie unsere Mitbewerber.

Wie unterstützt Ihr Unternehmen seine Mitarbeiter dabei, die oft konkurrierenden Ansprüche an Beruf und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen?

Bei diesem Thema sind unsere Institute richtungweisend. Sie bieten ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitregelungen an, die es ermöglichen familiäre und berufliche Aufgaben unter einen Hut zu bringen. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Wir sind mit Nachdruck bestrebt den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Dies geht nur unter der Bedingung, dass anspruchsvolle Berufstätigkeit und erfüllte Freizeit miteinander zu vereinbaren sind.

Was sollten Bewerber sonst noch über Sie wissen?

Wir freuen uns über Bewerbungen von engagierten, wissbegierigen jungen Menschen, die bereit sind, auch schwierige und anspruchsvolle Aufgaben anzupacken und gleichzeitig die notwendigen sozialen Kompetenzen für den Umgang mit Kunden und Kollegen mitbringen.

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