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KPMG
Drei Fragen an...
Prof. Dr. Wolfgang Zieren, Personalvorstand 
- Abschluss meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln, Beginn der beruflichen Laufbahn als Steuerassistent bei KPMG
- Steuerberaterexamen sowie die Beförderung bis zum Tax Partner
- Übernahme der Regionalleiter-Position für die Niederlassungen Düsseldorf, Köln, Bielefeld und Essen, die Funktion als COO für Tax Deutschland und Board Member Tax der KPMG LLP bis hin zur heutigen Aufgabe als Personalvorstand von KPMG Deutschland.
Welche Stationen waren in Ihrer Karriere besonders wichtig?
Für mich war jede Station meiner beruflichen Entwicklung mit neuen Herausforderungen und sehr positiven Erfahrungen verbunden. Entscheidend war jeweils, die neue Position und Verantwortlichkeit nicht als Risiko wahrzunehmen, sondern als Chance, sich in neue Themen einzuarbeiten, sich neuen Herausforderungen zu stellen und sich damit auch persönlich fortzuentwickeln. Meine berufliche Tätigkeit war zu keinem Zeitpunkt von Routine geprägt, sondern durch Abwechslung und einem immer mehr zunehmenden Verständnis für das "Ganze".
Was war ein entscheidendes Ereignis in Ihrer Karriere?
Ein entscheidendes Ereignis war die Beförderung zum Tax Manager, mit der sich mein Aufgabenfeld signifikant änderte. Neben der Beibehaltung höchster Ansprüche an die eigene, bislang im Vordergrund stehende, fachliche Arbeit, bestand die Aufgabe in dieser neuen Position vor allem in der Motivation und der Anleitung jüngerer Mitarbeiter und einer noch intensiveren Geschäftsentwicklung. Team-Mitgliedern zu vertrauen, ihnen zuhelfen, sich ihrerseits zu entwickeln, und zu ihrem Erfolg einen Beitrag geleistet zu haben, macht genau so viel Freude wie der eigene Erfolg. Kurzum: Vertrauen und das Sich-Einbringen in ein Team multipliziert den Erfolg und die Freude.
Haben Sie einen persönlichen Rat an die Absolventen?
Meine Empfehlungen sind: Stehen Sie Veränderungen, die für unser Leben gerade in der heutigen Zeit typisch sind, offen gegenüber. Verstehen und Verarbeiten Sie Veränderungen nicht als Risiko, sondern als Chance. Vertrauen Sie auf Ihr Team, ein gutes Team ist immer stärker als die Summe der Stärken der einzelnen Teammitglieder. Respektieren Sie andere Perspektiven, im Umgang mit Menschen gibt es regelmäßig keine objektive Wahrheit,sondern subjektive Wahrnehmungen. Trotz aller Hektik: Nehmen Sie sich Zeit für Gespräche. Zeit ist oftmals ein größeres Geschenk als Geld.
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