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Carl Zeiss
3 Fragen an...
Bernhard Just, Leiter der Konzernfunktion Personal
- Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur an der Technischen Universität in Karlsruhe
- Beiersdorf: Personalreferent
- BMW: Personalverantwortlicher aller Fahrzeugbaureihen auf Abteilungsleiterebene
- Infineon: Personalleiter für Speicherbereich und Senior Director International Assignments
Welche Stationen waren in Ihrer Karriere besonders wichtig?
Letztendlich waren alle Stationen wichtig. Beiersdorf war mein erster Arbeitgeber nach dem Studium. Dort habe ich das operative Personalwesenvon der Pike auf gelernt. Bei BMW habe ich gelernt, in einer hoch komplexen Organisation eines Großunternehmens erfolgreich zu arbeiten, während ich bei Infineon lernen konnte wie man globale Verantwortung wahrnimmt und gut meistert. Bei Carl Zeiss ist es die Gesamtverantwortung die wirklich neu war.
Was war ein entscheidendes Ereignis in Ihrer Karriere?
Ein einzelnes entscheidendes Ereignis gab es bei mir nicht. Die letzten 20 Jahre waren insgesamt recht ereignisreich: Kurz nach Beginn meiner Berufstätigkeit kam die Wirtschaftskrise 1992-1994, bei Infineon ein fulminanter Börsengang im Jahr 2000 dicht gefolgt von der Halbleiter-/Neue Marktkrise 2001/2002 und bei Carl Zeiss habe ich die die Finanz- und Weltwirtschaftskrise 2008/2009 mit erlebt. Persönlich habe ich mich in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich weiter entwickelt.
Haben Sie einen persönlichen Rat an die Absolventen?
Unabhängig von den vielen guten Ratschlägen, die man in Artikeln, Büchern usw. lesen kann, waren mir immer drei Dinge wichtig: Authentizität, Unabhängigkeit und langfristige Ziele. Damit bin ich immer sehr gut zu Recht gekommen. Diese drei Punkte haben mir so manches Mal geholfen kurzfristige Herausforderungen zu meistern.
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