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Bayer
Drei Fragen an...

Richard Pott, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Bayer AG
Dr. Richard Pott, Personal-Vorstand und Arbeitsdirektor der Bayer AG, studierte Physik ander Uni Köln, wo er auch promovierte. 1984 begann er bei Bayer in der Zentralen Forschung. Es folgten Stationen in der Unternehmensorganisation und der Strategischen Planung. 1997 wurde er Leiter des Bereichs Konzernplanung und Controlling, 1999 des Geschäftsbereichs Spezialprodukte.
Welche Stationen waren in Ihrer Karriere besonders wichtig?
Ich habe mich an der Universität lange und intensiv mit Themen der Physik beschäftigt. Die Internationalität gefiel mir gut, es gab spannende Kooperationen. Aber ich wünschte noch andere Herausforderungen. Die fand ich bei Bayer. Zunächst in der zentralen Forschung, dann als Berater in der Unternehmensorganisation und in der Strategischen Planung. Dabei wurde mir klar, dass ich die Arbeit von Teams und Mitarbeitern offensichtlich ganz gut koordinieren kann. Nachdem ich drei Jahre die Strategische Planung des Konzerns geleitet hatte, wurde mir der Geschäftsbereich "Spezialprodukte" übertragen. 2002 kam die Berufung in den Vorstand.
Was war ein entscheidendes Ereignis in Ihrer Karriere?
Ein einschneidendes Erlebnis habe ich nicht vor Augen, es waren eher die verschiedenen Schritte in meiner beruflichen Entwicklung. Ich fand und finde es immer noch spannend, neuen Herausforderungen zu begegnen und sich den damit verbundenen Aufgaben zu stellen. Dazu gehört natürlich auch die Begegnung mit den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen.
Haben Sie einen persönlichen Rat an die Absolventen?
Jeder sollte seine persönlichen Neigungen und Stärken kennen und Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung wahrnehmen. Empfehlenswert ist, während des Studiums verschiedene Unternehmen kennenzulernen und zu schauen, wo man sich einen beruflichen Einstieg am besten vorstellen könnte. Fließend Englisch zu sprechen und möglichst noch Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache zu haben ist in unserer global vernetzten Welt mehr ein Muss denn eine Empfehlung.
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