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Monster Employment Index: Deutschland führt im europäischen Vergleich

20. Februar 2012

Im Januar 2012 liegt der Monster Employment Index Deutschland bei 173 Punkten. Verglichen mit 2011 ist die Online-Personalnachfrage im Januar in Deutschland somit um 30 Prozent höher.

Deutschland behält mit diesem Jahresplus seine führende Stellung vor den anderen europäischen Ländern im Index bei. Verwaltung und Organisation ist im Januar der Industriesektor mit dem größten Jahreswachstum. Management und Beratung ist der einzige Industriebereich, der weiterhin einen Rückgang in der Online-Personalnachfrage verzeichnet.

Der Monatsvergleich zeigt, dass die Sektoren Öffentlicher Dienst und Land- und Forstwirtschaft mit einem Plus von je drei Prozent den Index anführen. Der Sektor Verwaltung und Organisation ist im Januar am schwächsten - der Rückgang beträgt im Monatsvergleich elf Prozent. Die Personalnachfrage ist in fast allen Berufsgruppen rückläufig, die Nachfrage nach Bürokräften und kaufmännischen Angestellten hat besonders stark abgenommen. Das Minus beträgt 12 Prozent. In Berlin wächst die Personalnachfrage um sechs Prozent im Monatsvergleich. Die schwächsten Bundesländer sind Baden-Württemberg und Bayern, mit einem Minus von zehn beziehungsweise neun Prozent.

"Deutschland verzeichnet ein jährliches Wachstum von 30 Prozent in der Online-Personalbeschaffung und bleibt weiterhin das Land, das im Monster Employment Index am besten abschneidet. Wenig verwunderlich, denn die Arbeitslosenzahlen im Dezember waren die niedrigsten seit zwei Jahrzehnten", sagt Bernd Kraft, Vice President General Manager CE bei Monster. "Der Index verzeichnet ein jährliches Wachstum in allen Regionen. Auch nahezu alle Industriesektoren weisen im Januar ein zweistelliges Jahresplus in der Online-Personalbeschaffung auf."

Der Monster Employment Index Europa ist eine monatliche Auswertung der Personalnachfrage basierend auf einer Echtzeit-Analyse mehrerer Millionen Online-Stellenangebote auf Unternehmenswebseiten und in Online-Stellenbörsen verschiedener europäischer Länder, darunter auch monster.de. Der Index spiegelt nicht den Trend einer bestimmten Quelle wider, sondern ist eine Zusammenfassung der branchenübergreifenden Entwicklung von Online-Stellenangeboten.

Zuwachs in den meisten Sektoren
19 der 20 vom Index beobachteten Industriesektoren sehen im Januar dieses Jahres einen Anstieg in der Personalnachfrage. Verwaltung und Organisation (um 40 Prozent gestiegen) sichert sich den vordersten Platz im Ranking trotz eines leichten Rückgangs im Nachfragezuwachs, der aber für diese Jahreszeit normal ist. Gastronomie und Tourismus (um 39 Prozent gestiegen) belegt den zweiten Platz im Sektorenvergleich mit starken Zuwachszahlen verglichen mit dem Vorjahr. Transport und Logistik (um 38 Prozent gestiegen) verliert diesen Monat seinen Platz als stärkster Industriesektor. Das kann auf die abflauende Nachfrage nach Zeitarbeitern zurückgeführt werden. Der Sektor verzeichnet jedoch weiterhin ein starkes jährliches Wachstum. Management und Beratung (um neun Prozent gesunken) bleibt weiterhin die einzige Branche, die in diesem Monat ein Minus in der Personalnachfrage verzeichnet.

Alle Berufsgruppen mit Jahresplus
Erneut verzeichnet jede der 16 im Index aufgeführten Berufsgruppen im Januar einen Jahreszuwachs. Anlagen- und Maschinenbediener (um 46 Prozent gestiegen) registriert einen weiteren Nachfragezuwachs im Jahresvergleich und wird die Berufsgruppe mit der stärksten Personalnachfrage. Die Berufsgruppe der Hilfsarbeitskräfte (um 38 Prozent gestiegen) verzeichnet weiterhin eine hohe Nachfrage in der Online-Personalbeschaffung, trotz eines leichten Rückgangs in der Wachstumsrate verglichen mit Dezember. Fachkräfte in Landwirtschaft und Fischerei (um ein Prozent gestiegen) bleibt in diesem Monat die am langsamsten wachsende Berufsgruppe.

Alle Bundesländer verzeichnen Wachstum
Die Zahl der Online-Stellenangebote steigt in allen 16 Regionen, die vom Index erfasst werden. Baden-Württemberg (um 51 Prozent gestiegen) belegt im Januar mit starken Jahreszuwächsen den ersten Platz im Bundesländervergleich. Berlin (um 34 Prozent gestiegen) erfährt ein Plus bei den Online-Stellenangeboten, das insbesondere auf die gestiegene Nachfrage in Sektoren wie Kreditinstitute und Versicherungen, Rechnungs- und Steuerwesen sowie Transport und Logistik zurückgeführt werden kann. Hamburg (um acht Prozent gestiegen) nimmt im Januar langsam Fahrt auf, verzeichnet aber weiterhin das niedrigste Wachstum in der Online-Personalbeschaffung.

Europäische Entwicklung
Der Monster Employment Index Europa verzeichnet im Januar ein Wachstum von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, ein deutlicher Kontrast zu den zweistelligen Wachstumszahlen von 2011. Deutschland führt weiterhin alle Länder mit einer Wachstumsrate von 30 Prozent an, ein leichter Rückgang zum Wachstumsplus des Vormonats. England folgt mit einem jährlichen Wachstum von einem Prozent. Die Niederlande verzeichnen den größten Rückgang, aber auch Italien, Belgien und Frankreich müssen im Januar negative Wachstumsraten hinnehmen. Die Sektoren Produktion und Ingenieurswesen verzeichnen ein Wachstum von je 22 Prozent, und sind somit die stärksten Industriebereiche in diesem Monat. Management und Beratung verzeichnet den größten Rückgang in der Personalnachfrage.

Quelle: Monster Deutschland

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