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Anforderungen


von Stefanie Rosenberger

Voraussetzung für den Einstieg in die Wirtschaftsprüfung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Vor allem die Studienrichtungen BWL und VWL werden bevorzugt. Außerdem achten die Personal darauf, ob die Studienschwerpunkte, wie zum Beispiel Rechnungswesen, Controlling, Finanzen und Steuern usw. adäquat zum Beruf des Wirtschaftsprüfers gewählt worden sind. Ein starker Fokus wird also auf die Neigungen und Fähigkeiten des Bewerbers gelegt.

 

Weitere Faktoren, die für die Personaler eine Rolle spielen, sind Noten, Studiendauer, Berufserfahrung und andere Kriterien wie z.B. EDV-Kenntnisse, Sprachkenntnisse, außeruniversitäres Engagement usw.

 

Bei den Noten ist vor allem eine 1 oder 2 vor dem Komma gern gesehen. Auch wenn Sie eine 3 auf Ihrem Zeugnis stehen haben, ist für Sie noch nicht alles verloren. Jedoch schauen die Personaler dann genauer auf andere Faktoren wie Studiendauer, Praktika, besondere Fähigkeiten usw.

 

Die Studiendauer ist ebenfalls ein wichtiger Punkt im Bewerbungsprozess. Wenn Sie für Ihr Studium zu lange gebraucht haben, dann kann das durch den Nachweis von bestimmten Qualifikationen, die Sie in der Zeit noch zusätzlich erworben haben, aufgewogen werden. Falls Sie jedoch ihr Studium in Regelzeit geschafft, aber nur eine 3 vor dem Komma stehen haben, können Sie trotzdem in die engere Wahl kommen.

 

Da Sie als Berufseinsteiger sofort in das Unternehmen als ein vollwertiges Mitglied integriert werden, ist es wichtig, dass Sie schon während Ihres Studiums genügend praktische Erfahrungen in Form von Praktika sammeln konnten.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass Personalverantwortliche zuerst großen Wert auf die Studienrichtung und -schwerpunkte legen. Im nächsten Schritt werden die Noten, die Studiendauer und die praktischen Erfahrungen geprüft. Die Schwachpunkte im Lebenslauf können durch Nachweise ausgeglichen werden, denn im Großen und Ganzen gilt der Gesamteindruck des Bewerbers.

 

Neben den fachlichen Kenntnissen, sollten Sie auch bestimmte Soft Skills mitbringen. Hierzu zählen:

  • Kommunikationsfähigkeit, sowohl intern mit Kollegen und extern mit Mandanten.
  • Kundenorientiertes Arbeiten, denn Sie müssen sich die Wünsche des Mandanten anhören und mit in Ihre Erwägungen einbeziehen. Ein perfektes Zusammenspiel von Prüfer und Mandant erleichtert den Prüfungsprozess.
  • Teamfähigkeit, denn Sie müssen nicht nur mit den Kunden zusammenarbeiten, sondern auch mit Prüfungskollegen, um sich im Prüfungsprozess auszutauschen.
  • Analytisches Denken, denn der Prüfungsprozess eines Unternehmens ist ein Vorgang, in dem komplexe Zusammenhänge erkannt werden müssen und daraus Rückschluss gezogen werden.
  • Weitere Kriterien, die Sie erfüllen sollten sind Mobilität, Flexibilität und Selbstständigkeit. Dadurch dass Sie ständig unterwegs sind und sich Ihr Einsatzplan kurzfristig ändern kann, sollten Sie in der Lage sein flexibel und selbstständig zu reagieren und entsprechend zu handeln.
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