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Die Qual der Wahl
von Stefanie Rosenberger
Absolventinnen und Absolventen der Kulturwissenschaften können in vielen Bereichen tätig werden. Dazu gehören neben den begehrten Branchen wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Verlagswesen und Medien auch die Arbeit in einer Kulturstiftung oder im Kulturmanagement.
deutschlands100.de stellt Ihnen einige Berufe aus einer Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten vor. Tipp: Entscheiden Sie sich am besten schon während Ihres Studiums, in welche Richtung Sie gehen wollen und verfolgen Sie dieses Ziel, indem Sie schon früh praktische Erfahrungen in diesem Bereich sammeln.
Wer in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (auch Public Relations, kurz PR genannt) als Kommunikationsberater bzw. PR-Manager Fuß fassen möchte, muss Kreativität und journalistische Grundlagen vereint mit fachlichem, strategischem und wirtschaftlichen Wissen mitbringen. PR-Fachkräfte setzen alles daran, das Image eines Unternehmens nach außen hin zu stärken. Sie halten unter anderem Kontakt zu Kunden und Partnern, versuchen neue Kontakte zu knüpfen (Journalistenverteiler/Presseverteiler pflegen und ausbauen), sie versenden Werbematerial sowie selbst verfasste Pressemitteilungen und planen eventuelle Veranstaltungen. Wenn sie ein Event planen, dann erstellen sie Zeitpläne, kalkulieren Kosten und bereiten Broschüren/Informationsmaterial vor. Weiterhin sind Kommunikationsstärke, Durchsetzungsvermögen und Sprachkenntnisse von Vorteil.
Als Journalistin und Journalist recherchieren Sie viel und schreiben mit Hilfe dieser gewonnenen Erkenntnisse Texte jeglicher Art. Da die Themen sehr vielseitig sind, ist es sehr wichtig ein gutes Allgemeinwissen und Kreativität zu besitzen. Während in Ihrer Recherche kommen Sie ständig mit anderen Menschen in Kontakt, deshalb benötigen Sie ein hohes Maß an sozialen Kompetenzen, wie zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Teamfähigkeit.
Im Verlagswesen können Sie zum Beispiel als Lektorin oder Lektor tätig sein. Zu Ihren Aufgaben gehört dann die Beurteilung sowie die Korrektur von Texten. Weiterhin sind Sie immer im Gespräch mit den Autoren und Verlegern und bringen Ihre Vorschläge zur Gestaltung der Bücher (z.B. Druckformat, Design) ein. Zu den Grundvoraussetzungen eines jeden Lektors gehört eine gute Allgemeinbildung. Denn Sie haben täglich mit den unterschiedlichsten Themen zu tun, die Sie verstehen müssen. Das ständige Lesen von Texten setzt außerdem eine hohe Aufnahme- und Merkfähigkeit voraus, um Fehler zu finden. Auch die Übersetzung von fremdsprachlichen Lektüren fällt in den Aufgabenbereich eines Lektors. Deshalb sind Englischkenntnisse Pflicht und jede weitere Fremdsprache nur von Vorteil für Ihre Karriere.
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