Home » Schwerpunktthemen » IT-Branche » Hacker
Die Geschichte vom Guten Hacker
von Katharina Schumpich
Mit dem Begriff "Hacker" assoziieren die meisten Menschen eher Negatives, einigen gefriert regelrecht das Blut in den Adern. Viele kennen sie aus Hollywoodfilmen à la "Stirb Langsam 4.0", in denen sie ganze Städte lahmlegen können. Manche hatten bereits persönliche Erfahrungen, wie zum Beispiel bei dem diesjährigen Skandal um Sony, als es einer Gruppe von Hackern gelang, Millionen vertraulicher Daten zu stehlen. In der breiten Öffentlichkeit genießen die Hacker nicht gerade den besten Ruf, werden sie doch in den Medien meistens mit kriminellen Machenschaften in Verbindung gebracht. In Computerkreisen und innerhalb der IT-Branche begegnet man einander noch eher mit Ehrfurcht und Respekt, wohl wissend, welche Computer-Kenntnisse derartige Aktionen erfordern. Was man als normaler Mitbürger wissen sollte, ist, dass nicht alle Hacker automatisch kriminell sind und nur Böses im Sinn haben. Ganz im Gegenteil, heutzutage werden Hacker regelrecht von den Unternehmen gebraucht, um Sicherheitslücken aufzudecken. Das Hacken gilt als Königsdisziplin, da es nicht nur fachspezifische Kenntnisse erfordert, sondern außerdem noch viel Kreativität und ein Talent zur Problemlösung.
- © Gerd Altmann/ pixelio.de
Die drei Hacker-Typen
Man unterscheidet heutzutage zwischen drei Arten von Hackern, die man in Anlehnung an alte Western Filme White-Hats, Grey-Hats und Black-Hats nennt. Die Black-Hats sind Hacker mit kriminellen Intentionen, das heißt sie stehlen bewusst Daten oder knacken Firmen- oder sogar Regierungsnetzwerke mit dem Ziel an vertrauliche Daten zu gelangen. Grey-Hats verstoßen ebenfalls gegen Regeln und ecken an, allerdings mit ideologischen Zielen. Sie decken zum Beispiel Sicherheitslücken auf, um die Verantwortlichen zu zwingen diese zu beheben. Die White-Hats stehen auf der guten Seite des Hacker-Daseins. Sie werden von Firmen engagiert, um sich in das Firmennetzwerk einzuhacken und so Sicherheitslücken aufzudecken. Dabei müssen sie sich natürlich an strenge Richtlinien halten, die ihnen genau vorgeben, wie sie sich zu verhalten haben, wenn sie zum Beispiel auf vertrauliche Daten stoßen. Im Prinzip werden die so genannten Penetrationstester somit dafür bezahlt Verbotenes zu tun. Und sie sind begehrt!
Hacker verzweifelt gesucht
Auf Grund der steigenden Online-Kriminalität und den sich häufenden Attacken auf Firmendaten, werden hochqualifizierte IT-Absolventen mit Spaß am Hacken händeringend gesucht. Namhafte Unternehmen der IT-Branche, wie die Telekom, beschäftigen bereits über 600 Spezialisten der IT-Sicherheit als Penetrationstester und suchen fortwährend nach weiteren Experten. Bewerben lohnt sich also! Wenn Sie sich über die IT-Branche allgemein informieren wollen, dann gelangen Sie hier zum Branchenüberblick.
Wenn Sie sich erstmal einen Überblick über die Branche verschaffen wollen, sind Sie hier richtig.
Stand 12/2011
Termine
meet@fh-aachen
JURAcon (Frankfurt)
Women@Capgemini Day (Nürnberg)
meet@uni-kassel (Kassel)

