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Young Professional Barometer 2011
Die Studie
Das trendence Institut befragt nicht nur examensnahe Studierende und Absolvent/-innen zu ihren Vorstellungen vom Berufseinstieg, sondern führt zudem die Studie "Young Professional Barometer" durch. Im Rahmen der anonymen Studie wurden 2011 rund 4.000 Young Professionals aller Fachrichtungen mit einer Berufserfahrung von bis zu 8 Jahren zu ihren persönlichen Erfahrungen und Ansichten befragt. Sie gaben unter anderem Auskunft über ihre Arbeitszeiten und ihr Gehalt, schätzten ihren Marktwert ein und nahmen Stellung zu der Frage, ob sie sich selbst in die Burnout-Risikogruppe einordnen.
Gewinner und Verlierer 2011
Den Ergebnissen der aktuellen Studie zufolge präferieren Young Professionals deutsche Großunternehmen – Platz 1 belegt zwar der US-Konzern Google, auf den weiteren Rängen folgen jedoch Unternehmen wie BMW, Siemens, Audi und Lufthansa.
Das Auswärtige Amt ließ sich dieses Jahr zwar durch Google von der Spitze auf den 6. Platz verdrängen, im öffentlichen Sektor gibt es jedoch zwei Neueinsteiger in den vordersten Rängen: Helmholtz (Platz 15) und das Europäische Parlament (Platz 20).
Am meisten Rangplätze haben u.a. die klassischen Energiekonzerne RWE, E.ON und EnBW eingebüßt – vermutlich infolge des Atomunfalls in Fukushima und der daraufhin eilig beschlossenen Energiewende. Gleichzeitig profitierte hingegen der Erneuerbare-Energien-Spezialist Solarworld von dem Unglück und stieg neu ein auf Platz 45.
Top-Arbeitgeber Young Professionals 
1. Google (10,6 %)
2. BMW Group (9,2 %)
3. Max-Planck-Gesellschaft (7,2 %)
3. Siemens AG (7,2 %)
5. McKinsey & Company (6,9 %)
6. Audi AG (6,7 %)
7. Auswärtiges Amt (6,3 %)
8. Bosch Gruppe (6,2 %)
9. BCG The Boston Consulting Group (5,9 %)
10. Deutsche Lufthansa AG (5,4 %)
Top-Arbeitgeber High Potentials (Young Professionals mit einem Jahreseinkommen von mind. 80.000 Euro)
1. BMW Group (13,5 %)
2. BCG The Boston Consulting Group (12,7 %)
2. Google (12,7 %)
4. McKinsey & Company (11,7 %)
5. AUDI AG (8,0 %)
5. Porsche AG (8,0 %)
7. Goldman, Sachs & Co. oHG (7,7 %)
8. Bosch Gruppe (7,4 %)
9. Apple (6,9 %)
9. Deutsche Bank AG (6,9 %)
9. Siemens AG (6,9 %)
Männer erhalten nach wie vor eindeutig höhere Gehälter
Wie in den Jahren zuvor, halten sich signifikante geschlechterspezifische Unterschiede hinsichtlich des Gehalts. Während junge Akademikerinnen knapp 49.000 Euro verdienen, erhalten ihre männlichen Kollegen im Schnitt gut 12.000 Euro mehr, wobei diese wöchentlich auch ca. 3 Stunden mehr arbeiten.
Insgesamt stehen die jungen Akademikerinnen und Akademiker den gewachsenen Herausforderungen des Berufsalltags skeptisch gegenüber: Immerhin 42 Prozent der Befragten ordnen sich selbst der Risikogruppe für Burnout-Erkrankungen zu – vielleicht gerade aus dem Grund, weil sie durchschnittlich anstatt der geläufigen 40-Stunden-Woche zwischen 45 und 48 Stunden arbeiten.
Stand 10/2011
Termine
meet@fh-aachen
JURAcon (Frankfurt)
Women@Capgemini Day (Nürnberg)
meet@uni-kassel (Kassel)

