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trendence Graduate Barometer 2011 - German Law Edition
Die Studie
In diesem Jahr führte das Berliner trendence Institut zum neunten Mal das "trendence
Graduate Barometer – German Law Edition" durch.
Um die beliebtesten Arbeitgeber in der Edition Law zu ermitteln, wurden deutschlandweit 2.500 leistungsstarke Jurastudierende, Referendare und Volljuristen zu ihren Karriereplänen befragt. Aspekte bildeten dabei die Präferenzen zu Wunscharbeitgebern, geschätzte Wochen-arbeitszeit, Gehaltsvorstellungen und die Modalitäten des Bewerbungsprozesses.
Der Vorjahressieger gewinnt auch dieses Jahr - mit Abstrichen
Auch 2011 konnte das Auswärtige Amt bei den Juristen punkten und errang mit 22,2% den Platz 1. Gleichzeitig stellt es jedoch auch den größten Verlierer der Studie dar, da es 4,9 Prozentpunkte an Attraktivität einbüßte. Die beiden zweit- und drittplatzierten des Vorjahres - Freshfields Bruckhaus Deringer (19,2%) und Hengeler Muelller (16,6%) - konnten ihre Beliebtheit bei den Juraabsolventen halten.
Öffentliche Arbeitgeber legen an Popularität zu
Wie das Auswärtige Amt erfreut sich auch die Europäische Kommission als Neueinsteiger (Platz 4 mit 14,1%) großer Popularität. Somit steigt der Trend bei den Absolventen, sich öffentliche Institutionen als Wunscharbeitgeber vorzustellen.
Großkanzleien gewinnen an Beliebtheit
In den Vorjahren war das Interesse an Großkanzleien gesunken. Dieses Jahr gehören Branchenriesen ebenso zu den Gewinnern der Studie: 38,4% der Befragten stellen sich vor, ihre Karriere in einer Großkanzlei zu starten. Der Höchstwert betrug 2008 44,9%.
Gehalt, Arbeitszeit und Bewerbungsprozess - mehr Optimismus
Die Gehaltsvorstellungen sind wieder leicht gestiegen: 2010 waren es noch durchschnittlich 64.600 Euro Jahres-Bruttogehalt, 2011 sind es 65.900 Euro. Somit nähert sich das erwartete Salär wieder den Höchstwerten der Jahre 2007-2009.
Nach Angaben der aktuellen Studie schätzen angehende Juristen durchschnittlich erneut 53 Stunden in der Woche arbeiten zu müssen. Diese Erwartung liegt über der Einschätzung der Ingenieure, die von einer Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 44 Stunden ausgehen.
2011 scheint ein optimistisches Jahr zu sein: 2005 rechneten die Befragten noch damit 23 Bewerbungen in viereinhalb Monaten verschicken zu müssen. 2011 stellen sich die Top-Juristen diese Phase derart vor, dass sie 3 Monate lang eine Stelle suchen und dabei 14 Bewerbungen schreiben müssen.
Top-Arbeitgeber
1 Auswärtiges Amt (22,2%)
2 Freshfields Bruckhaus Deringer (19,2%)
3 Hengeler Mueller (16,6%)
4 Europäische Kommission (14,1%)
5 Gleiss Lutz Rechtsanwälte (9,2%)
6 CMS Hasche Sigle, Rechtanwälte Steuerberater (8,9%)
7 Clifford Chance (8,8%)
8 Linklaters LLP (6,6%)
9 Deutsche Lufthansa (6,3%)
9 Hogan Lovells (6,3%)
Termine
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