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trendence Graduate Barometer 2012 - German IT Edition
Zum vierzehnten Mal in Folge hat trendence angehende Informatikerinnen und Informatiker zum Thema Berufseinstieg und zu den für sie attraktivsten Arbeitgebern befragt. An der Studie "trendence Graduate Barometer 2012 - IT Edition" beteiligten sich rund 7.000 Studierende von mehr als 80 Hochschulen.
Google verliert leicht, ist aber immer noch unangefochtener Erster
Google konnte seinen Vorsprung zwar nicht ausbauen, hält aber mit 23,5% (Vorjahr: 24,6%) den ersten Platz weiterhin in sicheren Händen und kann sich mit dem Image des beliebtesten Arbeitsgebers im IT-Bereich schmücken. Microsoft befindet sich mit 11% (Vorjahr: 9%) im Aufwind und belegt den zweiten Rang. Auch Apple hat zugelegt und rangiert mit 10% (Vorjahr: 8,9%) auf Platz drei.
Mit Verlusten hingegen mussten sich SAP und IBM auseinandersetzen: SAP teilt sich zwar mit 10% (Vorjahr: 10,9%) den dritten Platz mit Apple, setzt jedoch den Abwärtstrend des letzten Jahres fort. Auch IBM scheint das Vertrauen der Studierenden weiter zu verlieren und belegt mit größeren Abstrichen den fünften Rang mit 9,3% (Vorjahr: 13%).
Automobilbranche auch bei IT-lern beliebt, hoher Neueinstieg für Blizzard
Ähnlich wie in der Business und Engineering Edition ist die Automobilbranche auch für die Informatik-Studierenden attraktiv. Immerhin befinden sich gleich zwei ihrer Vertreter in den Top Ten. Audi belegt Platz sechs, die BMW Group hält den zehnten Rang. Die Fraunhofer-Gesellschaft und Siemens verlieren jeweils einen Platz und müssen dem Neueinsteiger Blizzard den Vorrang geben, welcher auf Anhieb auf den sechsten Platz vorstößt.
Optimismus und Anpassungsfähigkeit
trendence hat die Studierenden auch zu ihren Vorstellungen über Gehalt und Arbeitszeit befragt. Das Ergebnis zeigt, dass die Informatikerinnen und Informatiker sich ihres Wertes bewusst sind. Der Durchschnitt des erwarteten Jahresgehalts liegt mit 45.000 Euro auf dem höchsten Stand aller Zeiten, während die voraussichtliche Arbeitszeit mit durchschnittlich 43 Wochenstunden sehr niedrig angesetzt wird. Der kürzlich zurückliegenden Finanzkrise wird also die Stirn geboten. Sie hat aber auch Spuren hinterlassen. Viele rechnen damit, dass sie nicht über Jahrzehnte im selben Unternehmen beschäftigt sind, sondern im Laufe der Zeit eher einige Arbeitsplatzwechsel erleben werden.
Top-Arbeitgeber
1 Google (23,5%)
2 Microsoft (11,0%)
3 Apple (10,0%)
3 SAP (10,0%)
5 IBM (9,3%)
6 Audi (8,0%)
6 Blizzard (8,0%)
8 Fraunhofer-Gesellschaft (7,7%)
9 Siemens (7,6%)
10 BMW Group (7,5%)
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