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Mars
Sabine Weber |
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Das Fazit
04.12.2007Hallihallo,
und plötzlich war es soweit. Meine Praktikumszeit bei Mars ist offiziell vorbei. Seit dem ersten Dezember bin ich Diplomandin. Effektiv hat sich nicht viel geändert (außer dass mein Ausweis an der Tür nicht mehr funktioniert!), an der Diplomarbeit arbeite ich ja schon seit letztem Monat und nebenher mache ich noch diverse andere Projekte. Momentan geht meine gesamte Energie in einen Ausflug mit bonding. Ich glaube, ich habe schon davon erzählt. Die Kurzzusammenfassung: Morgen kommen knapp 30 Studenten von meiner Uni aus Karlsruhe hier zu Mars und schauen sich das Unternehmen an. Irgendwie bin ich in die Organisation hineingerutscht, und nachdem unsere Hochschulmarketingbeauftragte nun leider krank ist, bin ich sozusagen Cheforganisatorin. Und es gibt so einiges für diesen Tag zu organisieren. Denn ich will ja den Studenten zeigen, wie cool es hier bei Mars ist.
Nebenher bin ich dabei alle meine Projekte endgültig abzuschließen bzw. weiterzugeben, da morgen auch mein vorerst letzter Tag hier bei Mars ist. Denn die nächsten zwei Monate werde ich in der Unibibliothek in Karlsruhe verbringen. Dort werde ich die Grundlagenkapitel meiner Diplomarbeit schreiben um dann wieder zurück zu kommen und meine Praxiskapitel hier bei Mars zu schreiben. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, hiermit meinen Blog zu beenden. Ich denke ich habe euch in den letzten Monaten einen guten Einblick gegeben, was es heißt, bei Mars Praktikantin zu sein. Hier also mein Fazit:
Das Praktikum bei Mars war mit Abstand das spannendste und beste, das ich gemacht habe. Dies gilt sowohl für den fachlichen Teil als auch für den persönlichen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich Morgenmuffel mich mal freuen würde, morgens zur Arbeit zu gehen. Aber durch die lockere Atmosphäre wird einem das Arbeiten echt erleichtert. Von Anfang an war ich hier voll in das Team integriert und durfte zum Beispiel gleich mit auf das Teammeeting fahren. Meine nicht enden wollenden Fragen wurden geduldig von jedem beantwortet, ein besonderes Dankeschön geht hierbei an meinen (zum Glück auch noch nach dem Büroumbau) Tischnachbar Reinhard. Auch die Sitte, dass unsere Abteilung keine Kaffeepausen macht, sondern lieber um den Kaffee spielt und diesen dann während der Arbeit trinkt, lockert den Arbeitsalltag auf. Man trifft sich immer wieder kurz, es wird gescherzt, gespielt und der Verlierer muss Kaffee holen gehen. Auch die vielen „Praktikanten-Diplomanden-Sympathisanten“ Abende haben mir mein Praktikum bei Mars versüßt. Fast jeden Mittwoch ging es hier in Viersen, Mönchengladbach und in Ausnahmefällen auch mal in Düsseldorf abends weg. Meist waren es gemütliche Abendessen, bei denen aber sehr viel geredet und gelacht wurde.
Auch fachlich habe ich hier bei Mars viel gelernt. Mir wurden sehr schöne Projekte zugeteilt, mit viel Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. An dieser Stelle möchte ich mich bei Dirk bedanken, ich glaube, ich bin ihm anfangs etwas auf die Nerven gegangen mit meinem ständigen: „Gib mir was zu tun.“ Nachdem alle meine Projekte dann angelaufen waren, hatte ich plötzlich einiges zu tun. Aber das war mir ganz recht, denn es waren alles spannende Projekte. In jedem einzelnen Projekt hatte ich zwar den Punkt an dem ich keine Lust mehr hatte, entweder weil es wieder nicht so funktioniert hat, wie ich wollte, oder weil mir jeder wieder etwas anderes erzählt hat, oder einfach weil das Projekt nervige monotone Elemente hatte (bitte bearbeite eine Exceltabelle mit 52.000 Datensätzen …). Aber diese kleinen Tiefs habe ich alle überwunden, oft mit Hilfe der Kollegen, und fast alle meine Projekte sind nun abgeschlossen. Nun hat also mein bisher spannendstes Projekt begonnen: meine Diplomarbeit. Vielleicht schreibe ich ja am Ende meiner Diplomarbeitszeit nochmals ein Fazit darüber, aber ich befürchte die wöchentlichen Berichte darüber wären zu negativ. Man ist doch des Öfteren von seiner Diplomarbeit genervt. (Schaut mal ins StudiVZ wie viele Gruppen es über verzweifelnde Diplomanden gibt.)
So, und wer jetzt denkt, ich wäre am Ende: falsch! Denn das wichtigste habe ich noch vergessen. Nämlich meine Betreuerin und Chefin Diana. Am Anfang meines Praktikums hatte ich recht wenig mit ihr zu tun, da sie drei Wochen Urlaub und mein Projekt auch nicht viel mit ihrer täglichen Arbeit zu tun hatte. Dennoch habe ich gleich gemerkt, dass sie sich immer für mich Zeit nimmt wenn nötig und dass ich mit allen Problemen zu ihr kommen kann. Wir hatten von Anfang an eine sehr offene Beziehung bei der beiden Seiten klar war, dass Probleme offen angesprochen werden. Zum Glück haben wir vor kurzem festgestellt, dass sie nie ein größeres Problem mit mir hatte. Auch meine Probleme waren nur fachlicher Natur, dass ich zum Beispiel in einem Projekt nicht weiter kam und ihre Kreativität oder einfach nur ihre Meinung brauchte. Über die letzten vier Monate ist Diana eine gute Freundin geworden, die durch ihre kleinen Späße (meinen Hut oder meinen Tee mal wieder versteckt) die Stimmung hier auflockert, immer ein offenes Ohr für Probleme von Kollegen hat und immer mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn es irgendwo brennt. Diana, du bist die beste Chefin, die ich mir hätte wünschen können!
So, nun bleibt mir noch am Ende, allen anderen zu danken, meiner Abteilung und allen anderen Praktikanten-Diplomanden und Sympathi-santen. Das war ein super Praktikum und ich freue mich schon, euch alle im nächsten Jahr wieder zu sehen!
Bis dann,
Eure Sabine
Eine lehrreiche Woche
26.11.2007Hallo zusammen,
da ist es doch plötzlich wieder Montag. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Diese Woche bin ich montags nicht in der Bibliothek, denn es ist noch einiges zu tun. Wie ich letzte Woche erzählt habe, findet bald der Ausflug von Karlsruher Studenten zu Mars statt. Und in neun Tagen ist es auch schon so weit. Deshalb muss ich nun Gas geben und schauen, dass die Fallstudien bis dahin ausgearbeitet sind und alles andere auch läuft. Aber ich bin immer noch positiv gestimmt und freue mich schon sehr auf diesen Ausflug.
Ansonsten gab es letzte Woche wieder zwei sehr coole Aktionen von denen ich euch erzählen muss. Als erstes war ich nämlich am Dienstag zum Kamingespräch eingeladen. Das ist eine Veranstaltung, die regelmäßig stattfindet, bei der sich die Geschäftsleitung den Fragen der Mitarbeiter stellt. Das ganze findet in einer sehr netten und lockeren Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen, mit ca. zehn Mitarbeitern statt. Hier kann man alles fragen was einem einfällt, egal aus welchem Bereich. Für mich war dies besonders interessant, da ich auch sehr viel über andere Bereiche des Unternehmens erfahren konnte. In meinem Alltag bekomme ich sehr viel aus dem produktionsnahen Unternehmensbereich mit, aber was im Sales oder Marketing zum Beispiel für Veränderungen anstehen, bekomme ich nur sehr peripher mit. So ist es zum Beispiel faszinierend zu erfahren, welche Auswirkungen ein Zusammenschluss mehrerer Discountmärkte für die Firma Mars hat. Auch ich bekam die Gelegenheit Fragen zu stellen. Besonders schön fand ich, dass die Antworten ehrlich waren. Entschei-dungen, die für mich nicht ganz verständlich waren, wurden so einsichtig. Alles in allem, war es ein überaus spannender und angenehmer Abend für mich.
Am Freitag fand dann hier im Büro der „Commercial Day“ statt. Die Ab-teilung Einkauf hat sich hier vorgestellt. In mehreren Räumen wurde man über die Arbeit des Einkaufs informiert. Für mich wieder ein sehr interes-santer Tag, eigentlich eine ideale Veranstaltung für mich Praktikantin bzw. Diplomandin. Es gab auch wieder ein Gewinnspiel und als Belohnung für den ausgefüllten Fragebogen gab es eine Packung „MyM&M’s“ mit der Aufschrift Mars Viersen. Faszinierend wie viel Schrift auf so ein kleines M&M passt. Außerdem fand ein Wettbewerb statt, wer es schafft, am schnellsten eine Amicelli-Packung zu falten und zu befüllen. Ich habe, glaube ich, ganz gut abgeschnitten – ob ich gewonnen habe, weiß ich noch nicht. Als Preis gibt es hier eine Führung zum Verpackungshersteller. Das wäre natürlich super, wenn ich das gewonnen hätte.
Ja, und jetzt geht es also wieder weiter, die Fallstudie vorbereiten und meine Diplomarbeit schreiben. Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.
Bis dann,
Sabine
Die Arbeit ruft
20.11.2007Hallihallo,
heute schreibe ich mal wieder (fast) pünktlich meinen Blog. Gestern konnte ich nicht schreiben, denn ich war an der Uni. Habe wieder Recherchen für meine Diplomarbeit gemacht. Und das war auch sehr sinnvoll. Ich bin nun wieder einen kleinen Schritt weiter und weiß ein bisschen mehr in welche Richtung meine Diplomarbeit gehen wird. Aber so im Ganzen bin ich noch nicht zufrieden, denn ich weiß immer noch nicht komplett wohin es gehen soll. Aber das ist ganz normal, den meisten meiner Kommilitonen geht es genauso.
Ansonsten war letzte Woche sehr viel los. Ich habe meiner Chefin ein wenig ausgeholfen und Daten ausgewertet. Seitdem weiß ich auch, wie man mit Pivot-Tabellen umgeht. Sehr nützliches Tool! Ich habe eine Schulungsdatei von einem Kollegen bekommen, damit ging es ganz einfach. Trotzdem saß ich zwei ganze Tage daran die Daten zu sortieren und auszuwerten. Eine Datei mit 52.000 Datensätzen kann ganz schön lange zum Laden brauchen. Aber immerhin sieht man das Ganze voran gehen (im Gegensatz zur Diplomarbeit). Am Freitag habe ich meiner Chefin meine Ergebnisse präsentiert und sie war rundum zufrieden.
Ansonsten habe ich letzte Woche einiges für den bonding-Ausflug organisiert. Das ist ein Ausflug von circa 30 Karlsruher Studenten, die sich hier das Werk anschauen werden und an einer Fallstudie teilnehmen. Und irgendwie bin ich in die Organisation mit reingerutscht. Also musste ich Räume buchen, den Schokobrunnen (hmm, lecker) organisieren, die Ausarbeitung der Fallstudien anstoßen … Ich freue mich riesig auf diesen Ausflug. Erstens bin ich nämlich sehr gespannt, ob es den anderen Studenten auch so gut bei Mars gefallen wird, zweitens bin ich auf die Fallstudien gespannt, ob die so laufen werden, wie wir es uns denken und drittens kommen wahrscheinlich ein paar meiner Freunde mit.
Als abendliches Highlight habe ich mit einigen Kollegen letzte Woche den Fisch Film angeschaut. Das ist eine Dokumentation über einen Fischver-kaufsstand. Das hört sich im ersten Moment komisch an, es ist aber ein sehr faszinierender Film. Es geht um Motivation und Spaß bei der Arbeit. Dieser Fischverkaufsstand ist nämlich etwas besonderes, denn die Mitarbeiter haben Spaß bei der Arbeit, die Fische werden hin und her geschmissen, die Verkäufer scherzen mit den Kunden, und es steht eigentlich immer eine große Meute vor dem Stand um einfach ein wenig an dem Spaß teilzuhaben. Eine sehr faszinierende Philosophie, wir haben natürlich am nächsten Tag gleich damit angefangen auch so positive Energie beim Arbeiten zu verbreiten. ;-)
So, heute Mittag werde ich ein weiteres Projekt an unseren Azubi abgeben, eine Präsentation für meine Chefin basteln und dann geht es endlich wieder mit der Diplomarbeit weiter.
Ich wünsche euch allen eine schöne Woche!
Bis bald,
Sabine
Die „Clever Naschen“ Woche
15.11.2007Hallo zusammen,
da habe ich doch mal wieder meinen Blog vergessen. Ich habe aber immerhin eine kleine Ausrede. Am Montag habe ich mir den Tag frei genommen, um ein wenig Literaturrecherche in der Bibliothek zu ma-chen. Denn ich bin ja ab jetzt Diplomandin. Davon merke ich leider noch nicht so wirklich viel, diese Woche war sehr viel los, aber das erzähle ich beim nächsten Mal.
Erst muss ich euch nämlich noch von der Clever Naschen Woche erzählen. In dieser Woche fanden diverse Aktionen statt, um die Marsmitarbeiter zu den Themen ausgewogene Ernährung, Bewegung und natürlich Süßigkeiten zu informieren. Am Montag startete die Woche mit einer Einführungsveran-staltung von unserem Geschäftsführer, der uns die Aktionen der Woche vorstellte und einen ersten Einblick in die Problematik der Fettleibigkeit gab. Zwei Feststellungen fand ich besonders interessant: hier in der Fabrik wird deutlich mehr Schokolade gegessen als der durchschnittliche Bürger es tut (es gibt im Pausenraum kostenlose Riegel) und dennoch sind die Menschen hier nicht dicker als anderswo. Die zweite Feststellung war für mich noch erstaunlicher. Obwohl die Anzahl von Übergewichtigen (und besonders Adipösen: krankhaft Fettleibige) in den letzten Jahren zugenommen hat, ist die durchschnittliche Kalorienzunahme pro Person relativ gleich geblieben. Wir essen also nicht wirklich mehr, wir haben vor allem unseren Lebensstil geändert und sind viel weniger aktiv im Alltag.
Jeden Tag gab es Präsentationen von externen Experten und einen Work-shop, der nochmals die grundlegenden Informationen über Ernährung und Bewegung vertieft und spielerisch angewendet hat. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag waren jeweils einem besonderen Motto gewidmet: Erst der Er-nährungstag, neben nützlichen Informationen konnten wir uns hier fettarme Salatsoßen mischen und direkt beim Mittagessen essen. Mein persönliches Highlight der Woche: wir hatten einen Schokoladenbrunnen. Leckere Früch-te gedippt in Schokolade, hmmm. Der Mittwoch hatte dann das Motto Clever Naschen. Hier wurde sowohl über Produktinnovationen von Mars berichtet, als auch über die Homepage www.clever-naschen.de informiert, die vor allem Eltern Hilfe zum Thema gesunde und ausgewogene Ernährung anbie-tet. Donnerstag wurde es dann sportlich, der Bewegungstag stand an. Von den wirklich anstrengenden Sportaktivitäten wie Laufen, Radfahren und Walking habe ich mich ferngehalten. Ich habe mich für einen Tanzkurs und einen Bewegungsspiel auf der Playstation entschieden. Außerdem gab es noch die Backcheck Messung. Hier wird gemessen, wie stark die Muskeln im Rücken und Bauchbereich sind. Mein Fazit: ich bin total schief. Meine rechte Seite ist überproportional stärker als meine linke. Gar nicht gut.
Also alles in allem war das eine informative, leckere und vor allem lustige Woche. Ich finde es toll, dass Mars es schafft solche Aktivitäten ganz na-türlich in den Arbeitsalltag zu integrieren. Nicht jeder Mitarbeiter konnte sich so wie ich die Zeit nehmen und an fast jedem Event teilnehmen. Dennoch hatten alle Mitarbeiter die Möglichkeit, an einigen Events teilzunehmen und die wichtigsten Informationen mitzunehmen.
Nächste Woche erzähle ich mal wieder mehr über meine Arbeit.
Bis dann,
Eure Sabine
Es bleibt spannend
07.11.2007da habe ich doch wieder meinen Blogeintrag vergessen. Heute ist also Mitt-woch und ich hole das nach. Momentan läuft es hier in meinem Praktikum eigentlich ganz ruhig ab. Meine Chefin ist in Urlaub, ich habe die meisten meiner Projekte abgegeben, betreue nur noch ein paar Kleinere bis zum Ende. Dafür habe ich ja ein neues kleines Projekt bekommen von dem ich letzte Woche schon erzählt habe und dann habe ich natürlich mit meiner Diplomarbeit begonnen.
Letzte Woche dachte ich ja, ich hätte diese Woche mehr Plan. Dem ist lei-der nicht so. Aber das ist auch ganz normal, zumindest geht es den meisten meiner Kommilitonen auch so. Kaum denkt man, man kann das Problem jetzt fassen und weiß, wie es weiter geht, fällt einem ein weiteres Problem ein und man fängt wieder von vorne an ... Die letzte Woche habe ich einer-seits damit verbracht ein einleitendes Kapitel über Mars zu schreiben. Andererseits habe ich versucht mir die nötigen Daten zu beschaffen. Das ist eine sehr spannende Aufgabe, da es natürlich nie die Daten, die man gerne hätte, in der richtigen Form gibt. Aber ich arbeite mich voran und sammle fleißig alle relevanten Daten, die ich zwischen die Finger bekomme. Dane-ben diskutiere ich sehr viel mit Kollegen, um den Ablauf der Distribution hier bei Mars zu verstehen und um eine Struktur für mein Thema zu finden. Meine Kollegen sind hier wirklich sehr hilfsbereit und stehen mir immer wie-der Rede und Antwort. Leider können sie mir manchmal nicht die Antwort geben, die ich gerne gehört hätte, aber das gehört wohl auch dazu. Wenn es einfach wäre, wäre es auch keine sechsmonatige Abschlussarbeit.
Und um nicht komplett einen Knoten ins Hirn zu bekommen, besuche ich weiterhin ab und an die Fabrik, spreche mit den Mitarbeitern und besuche fast jeden Morgen das Panel. Das ist eine sehr interessante Veranstaltung, da hier Informationen über die letzten 24 Stunden der Produktion zusam-mengefasst werden, und dann eine Produktprobe stattfindet. Eigentlich ist diese Probe rein visuell angelegt, manchen Morgen starte ich aber auch einfach einen Geschmackstest. Das mache ich besonders gerne bei den Produkten, die nicht regelmäßig produziert werden, wie zum Beispiel Bisc&Mars oder Balisto Matin. Immer wenn es diese Produkte im Panel gibt, gehe ich besonders gerne hin und der Tag startet gut :-)
So, leider muss ich schon wieder weiter zu meinem nächsten Termin, mehr gibt’s wie immer nächste Woche.
Sabine
Wieder eine kurze Arbeitswoche
29.10.2007Hallöchen,
und willkommen in der neuen Zeit. Ich finde es ja herrlich, durch die Zeitumstellung ist mir das Aufstehen heute Morgen um einiges leichter gefallen. Das war nämlich um 5 Uhr! Habe das Wochenende in Karlsruhe verbracht (habe am Freitag von unserem Rektor eine Urkunde für mein herausragendes studentisches Engagement bekommen) und bin deshalb heute Morgen direkt von Karlsruhe zur Arbeit gefahren. Ankunft 8:59 Uhr Punktlandung
So, und nun sitze ich wieder hier und überlege was letzte Woche passiert ist. Bei einem Blick in meinen Kalender ist mir aufgefallen, dass die Woche sehr kurz für mich war, da ich Dienstag und Mittwoch krank im Bett lag. Habe mir eine böse Erkältung zugezogen. Mittlerweile bin ich wieder fast gesund, huste zwar noch rum, bekomme aber wieder Luft und bin eigentlich auch ganz gut arbeitsfähig. Den Rest der letzten Woche habe ich damit verbracht meine Projekte abzuschließen, beziehungsweise an unseren Azubi weiterzugeben. Denn das Ende meiner Zeit bei Mars ist zwar noch nicht gekommen, aber ich fange bald mit meiner Diplomarbeit hier an. Dafür hat mir meine Betreuerin ein Projekt übertragen, was thematisch ähnlich ist (es geht um den Platzbedarf für Verpackung und Leerpaletten im Warenaus-gang) und dieses werde ich nun hauptsächlich bearbeiten. Nebenher fange ich mit den Grundlagen meiner Diplomarbeit an. Ich bin ja sehr gespannt. Momentan bin ich noch etwas planlos, so eine 6-monatige Arbeit ist im ersten Moment etwas erschlagend. Aber noch bin ich frohen Mutes und freue mich auf die Herausforderung. Nächste Woche dann hoffentlich mit etwas mehr Plan
Bis dann
Sabine
Da bin ich wieder
22.10.2007Hallo,
lange ist es her, dass ich das letzte Mal geschrieben hab. Und das hat folgenden Grund: Ich hatte letzte Woche einen Termin mit meinem poten-tiellen Diplomarbeitsbetreuer an der Uni. Und da ich schon einige Über-stunden hatte und in Karlsruhe gerade O-Phase (eine Einführungswoche für Erstsemester von der Fachschaft organisiert) war, habe ich mir den Rest der Woche frei genommen.
Nach einer sehr coolen aber etwas anstrengenden Woche (hab jetzt ne fette Erkältung) bin ich also hier wieder auf meinem Praktikantenplatz und erzäh-le euch von meiner (vor-)letzten Woche. Apropos Platz: unser gesamtes Büro wird momentan renoviert und ich sitze mittlerweile an einem neuen Platz. Leider sind mein Tischnachbar und ich nun unserer kommunikativen Ecke beraubt. Wir sitzen zwar noch nebeneinander, aber nicht mehr an so einem schönen Kreuzungspunkt. Dafür sitze ich nun direkt an einem ande-ren Durchgangsweg, weshalb plötzlich ganz andere Leute bei mir vorbei kommen. Sehr kommunikativ so ein Großraumbüro.
Aber auch ohne das Chaos durch den Umbau war letzte Woche einiges los. Der Mittwoch wurde mit Spannung erwartet, denn es wurde Twix Triple Choc produziert. Hmm, lecker! Das ist eine Promoaktion von Twix mit dunk-lem Keks und Schokolade im Karamel. So köstlich. Aber nicht nur, weil wir alle naschen wollten wurde dieser Produktionslauf gespannt erwartet, son-dern auch, weil das eine sehr komplizierte Umbau- und Produktionsanlauf-phase bedeutet. Deshalb habe ich zusammen mit den Azubis aus unserer Abteilung an der Linie ausgeholfen. Wir wollten Solidarität zeigen und die Produktion bei dieser problematischen Anlaufphase unterstützen. Mein Job war es, an einem Förderband zu stehen und bei einem Stau die blockieren-den Kartons rauszufischen. Ich stand circa 4 Stunden dort am Band und muss sagen: wenn ich das den ganzen Tag machen müsste, würde ich verrückt werden! Für die 4 Stunden war es aber eine sehr lehrreiche Erfahrung und ich habe auch einiges naschen können :-)
Nachdem der Triple Choc Lauf also gut gelaufen ist, ging die Produktion wieder in ihren Normalzustand über und ich bin Freitag mit meiner Betreu-erin wieder nach Veghel (Holland) gefahren. Hier hatten wir ein Treffen, um Probleme in unserer Distribution zu besprechen. Außerdem durfte ich an einer Schulung für unser SAP System teilnehmen und habe mal wieder etwas über die durchaus verwirrende Systemlandschaft gelernt.
Was ich jetzt noch gar nicht erzählt habe: Mein Termin mit meinem poten-tiellen Diplomarbeitsbetreuer an der Uni lief ziemlich gut. Es wird immer wahrscheinlicher, dass ich hier bei Mars meine Diplomarbeit zum Thema zuverlässige Distribution schreiben werde. Es stehen eigentlich nur noch einige wenige Formalien aus, dann kann ich auch schon loslegen.
Doch jetzt muss ich erst mal mein Projekt weiter bearbeiten, damit ich das auch fristgerecht abwickeln kann. Also, wie immer: bis nächste Woche,
Eure Sabine
Halbzeit
08.10.2007letzte Woche erhielt ich eine Email mit folgendem Betreff: „Halbzeit-gespräch“. Etwas überrascht habe ich also festgestellt, dass mein Praktikum schon zur Hälfte rum ist! Kurzes Fazit: Alle sind happy. Meine Betreuerin ist sehr zufrieden mit mir und auch ich fühle mich sehr wohl hier (und bin auch sehr zufrieden mit ihr ;-) ).
Letzte Woche hatte ich meinen großen Auftritt im Plant Team. Nach mehreren Probeläufen vor Kollegen war ich gut gewappnet und durfte im Plant Team meine Analyse zum Thema „Bulk Items“ präsentieren. Zu diesem Thema hatte ich eine finanzielle Analyse durchgeführt und sonstige Einflussgrößen gegeneinander abgewogen. Die Präsentation ist eigent-lich sehr gut gelaufen. Es gab zwar sehr viele Fragen, aber glücklicherweise konnte ich die meisten direkt beantworten. Dank meiner Empfehlung behalten wir den momentanen Ablauf bei, aber ich habe mir damit auch gleichzeitig ein Folgeprojekt aufgehalst: Optimierung des bisherigen Prozesses. Aber mir ist es viel lieber einen vollen Kalender zu haben, als dumm rumzuhocken.
Mein Projekt geht währenddessen auch in großen Schritten voran. Eine Neuerung, die ich angestoßen habe, ist letzte Woche als Pilotprojekt auf einer Linie gestartet. Für mich war dies sehr spannend, da wir dabei noch einige Schwachstellen in der Kommunikation herausfinden konnten. Auch hier liegt also noch einiges an Arbeit vor mir. So und da so viel zu tun ist wird dies schon wieder ein sehr kurzer Blogbeitrag. Aber nächste Woche schreibe ich wieder etwas ausführlicher, versprochen!
Bis dann,
Sabine
Eine ganz normale Woche
01.10.2007Hallo,
diese Woche also wieder wie gehabt: Es ist Montagmorgen und hier kommt mein Bericht der letzten Woche. Und als ich gerade in meinen Kalender der letzten Woche geschaut habe, ist mir folgendes aufgefallen: Letzte Woche ist das erste Mal nichts besonderes passiert. Nach knapp zwei Monaten Arbeit bei Mars war dies die erste Woche ohne ein besonderes Highlight. Echt faszinierend, was bis jetzt schon alles passiert ist. Und letzte Woche also nun eine ganz normale Arbeitswoche. Aber nur, weil nichts Besonderes passiert ist, heißt das nicht, dass mir langweilig war. Ich habe mir mittlerweile an so vielen Stellen Arbeit besorgt, dass immer etwas los ist.
Da ich euch davon aber schon letzte Woche viel erzählt habe und euch nicht mit Details langweilen will, erwähne ich lieber noch einmal die nette Atmosphäre bei Mars. Ich fühle mich hier total wohl. Seit letzter Woche haben wir übrigens einen Azubi bei uns in der Abteilung. Der ist schon voll integriert und knobelt (das Spiel um den Kaffee) auch immer fleißig mit. Und heute haben wir sogar noch einen weiteren Azubi, Tatjana, dazu bekommen. Sie schreibt in unserer Abteilung ihre Abschlussarbeit zum Thema Kanban für Verpackungen.
Ansonsten bin ich momentan auf der Suche nach einer Diplomarbeit und wir diskutieren gerade meine Möglichkeiten, dies bei Mars zu tun. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn das klappen würde. Aber davon erzähle ich euch bald, wenn ich mehr weiß. Diese Woche also nur ein sehr knapper Bericht, aber dafür einer in sehr guter Stimmung.
Bis nächste Woche dann,
Sabine
Es gibt viel zu tun
25.09.2007Hallo zusammen,
da war ich doch gestern so beschäftigt, dass ich ganz vergessen habe meinen Blog zu schreiben. Aber okay, jetzt ist halt Dienstag und ich berichte mal wieder von meiner letzten Woche. Und da ging es richtig rund. Mein eigenes Projekt läuft konstant in kleinen Schritten weiter, aber als hoch motivierte Praktikantin habe ich mal meine Fühler ausgestreckt. Neben diesem Blog, den ich schreibe, helfe ich nun auch beim Organisieren einer Case Study für einen Ausflug von Karlsruhe Studenten zu Mars. Für mich ist das sehr spannend eine Case Study mal von der anderen Seite aus zu betrachten und mir Gedanken über mögliche Themen zu machen. Ein paar Ideen habe ich schon und auch mein Plant Manager hat schon einiges hinzugesteuert. Noch ein paar weitere Ideen, und ich kann an die Ausarbeitung der Vorschläge gehen.
Neben vielen kleinen anderen Projekten, die ich übernommen habe, habe ich mich letzte Woche auch auf eine Präsentation in unserem Plant Team Meeting vorbereitet. Hier werde ich das Ergebniss von einem meiner Projekte vorstellen. Leider musste ich die Präsentation auf nächste Woche verschieben, die Gründe dafür erzähle ich später.
Am Freitag gab es dann ein echtes Highlight für mich. Ich durfte an einer Excel Schulung (Vertiefungskurs) teilnehmen. Es ist echt faszinierend, was man alles in dem Programm machen kann und vor allem auch, wie viel einfacher man manche Dinge lösen kann. Ich würde sagen, Mars kann eindeutig von meiner höheren Produktivität profitieren!
Und das besondere letzte Woche: Ich habe sogar Samstag gearbeitet. Es fand ein Workshop statt, in dem die neue Organisation innerhalb der Fabrik besprochen wurde. Diese wird eingeführt um unter anderem die Teamleiter näher an ihr Team zu bringen und so die Produktivität und Mitarbeiter-zufriedenheit zu erhöhen. Ich durfte mit kommen, da diese neue Organisation ja auch die Kommunikation beeinflusst und ich für mein Projekt auch verstehen muss wie die Organisation aussieht. Der Workshop war größtenteils auch sehr interessant für mich, ich habe jetzt soweit verstanden wie die neue Organisation aussieht und konnte auch ein wenig meine Interessen (also die Verbesserung der Kommunikation) mit einbringen. Insgesamt war es allerdings ein sehr langer Tag und das Wochenende mit nur einem freien Tag doch etwas kurz. Montag ging es dann auch gleich wieder richtig los bei der Arbeit, denn ich wurde auserkoren ein Protokoll zu schreiben und die Ergebnisse des Workshops in eine Präsentation einzuarbeiten um die nichtanwesenden Mitarbeiter auf den gleichen Stand zu bringen. Damit ist meine Präsentation im Plant Team auf nächste Woche verschoben, der Workshop hat Priorität.
Also alles in allem viel los, ich muss auch gleich weiter. (Ich will heute Abend noch schwimmen gehen.)
Bis nächste Woche,
Eure Sabine
Ausflug nach Holland
17.09.2007Hallihallo,
und wieder ist es Montagmorgen, die Spuren des Wochenendes sind noch nicht ganz verwischt und ich sitze an meinem Praktikantenplatz. Da ich letzte Woche ja erst Mittwoch geschrieben habe wird dies ein sehr kurzer Bericht. Dennoch habe ich etwas Spannendes zu berichten. Meine Betreuerin hatte ja einen Termin in Veghel (Holland) und hat mich mitgenommen. Und es war ein super Tag. Mit dem gemieteten VW Touran (wir hätten also `ne ganze Fußballmannschaft einladen können) ging es früh morgens also auf den Weg nach Holland. Dort angekommen wurden wir sehr nett empfangen und haben uns erstmal gemütlich eingerichtet. Nach einigen Startschwierigkeiten (ich habe mal wieder mit meinen Freunden von der Technik telefoniert, damit ich mich auch einloggen konnte) ging es dann los. Meine Betreuerin hat für mich eine kleine Führung durch das Werk organisiert. Von einem netten holländischen Kollegen wurde ich also den halben Vormittag durch das Werk geführt. Dies ist um einiges größer als Viersen, da dort auch Nüsse geröstet werden (in einem abgeriegelten Raum um Allergiker zu schützen) und die Schokolade hergestellt, die wir unter anderem hier in Viersen verarbeiten. Obwohl einige Dinge sehr ähnlich ablaufen wie hier in Viersen war es trotzdem total spannend für mich. Ich habe natürlich auch die gesamte Produktpalette direkt vom Band probiert. Sehr cool. Milky Way sollte man erst nach einem Tag essen, da es direkt vom Band noch nicht fertig kristallisiert ist. Habe es natürlich trotzdem probiert, ein Hochgenuss war es leider nicht. Dafür Bounty und Snickers um so mehr. Hmm. Habe mittlerweile beschlossen keine Waage näher als drei Meter an mich heran zu lassen.
Besonders spannend war für mich dann auch noch der Besuch des Hochregallagers. Gegenüber von dem eigentlichen Werk befindet sich nämlich ein hochmodernes Lager, das durch einen Logistikdienstleister betrieben wird. Sehr faszinierend fand ich, dass an manchen Stellen vollkommen automatisiert und an anderen Stellen noch händisch LKWs beladen werden. Als Fazit kann man sagen, ich habe viel erlebt, viel gelernt und jede meiner tausend Fragen wurde mir von meinem holländischen Kollegen beantwortet.
Nachmittags durfte ich dann mit zu einem Meeting und als krönenden Abschluss ging es dann noch in den Werksverkauf. Leider gab es keine Skittles Sour, dafür habe ich ein paar coole M&Ms Spender gekauft. Also alles in allem ein gelungener Tag, und dann war die Woche auch schon fast wieder rum. Nächste Woche erzähle ich dann mal wieder mehr über meine aktuelle Arbeit.
Bis dann,
Sabine
Willkommen bei Mars
12.09.2007Moin, moin.
Diese Woche kommt mein Bericht etwas verzögert. Ich hatte nämlich Montag und Dienstag frei wegen Klausuren. Heute ist also Mittwoch und ich bin wieder bei der Arbeit. Und letzte Woche ist einiges passiert. Wie ich schon angedeutet habe ist meine Betreuerin wieder aus dem Urlaub zurück. Dadurch ist mein Praktikantenleben etwas aufgerüttelt worden. Ich bin nun voll ausgerüstet mit Mars Arbeitsklamotten (keine Besucheraufkleber auf Helm und Kittel) und war letzte Woche sehr häufig in der Produktion unterwegs. Meine Betreuerin macht nämlich des öfteren einen Rundgang in der Produktion und ich bin letzte Woche fast täglich mitgegangen. Für mich ist das immer noch sehr faszinierend und es riecht einfach sooo lecker. Für mein Kommunikationsprojekt sind diese Rundgänge auch sehr hilfreich, denn ich bekomme sehr viel mit über die Arbeitsweise in der Fabrik. Wir reden mit den Mitarbeitern an der Linie und werden auch ab und an direkt auf Probleme angesprochen. Hieraus entstehen dann auch immer wieder kleinere Projekte die angegangen werden, wie zum Beispiel ein Plakat, das auf Probleme beim stretchen (mit Folie einwickeln) der Paletten hinweist.
Ein weiteres Highlight der Woche habe ich auch bereits angekündigt: Wir sind wieder Mars! Montag vor einer Woche war es endlich soweit. Als ich morgens hier in der Firma ankam wurde ich direkt von unserem Geschäftsführer mit den Worten: “Willkommen bei Mars!” begrüßt. Dazu gab es ein kleines Willkommenspaket, mit meinem neuen Firmenausweis und einem schicken Mars-Umhänger. Mittags gab es dann eine Rede unseres Geschäftsführers und des Bürgermeisters von Viersen. Es war eine richtig nette Veranstaltung mit Kaffe und Kuchen im Anschluss, die wir sogar im Freien bei schönstem Sonnenschein verbringen konnten (bei dem Regen am Morgen hätte ich das ja nicht gedacht).
Nachdem ich letzte Woche des öfteren etwas früher gegangen bin und diese Woche montags und dienstags ganz wegen meinen Klausuren gefehlt habe, werde ich diese Woche wieder in die Vollen gehen. Sowohl meine Betreuerin als auch der Hauptverantwortliche meines Casefill Projektes sind aus dem Urlaub zurück und ich bin nicht mehr durch meine Klausuren belastet. Gleich morgen wird es wieder richtig spannend für mich, ich darf meine Betreuerin nach Veghel (Holland) zu unserem Schwesterwerk begleiten. Dort werde ich hoffentlich auch die Gelegenheit bekommen mir die Produktion anzuschauen und weitere Ideen für mein Projekt bekommen.
Und wie immer: wie es weitergeht erfahrt ihr nächste Woche.
Bis dann,
Sabine
Auf Exkursion in der Fabrik
03.09.2007Hallo miteinander,
wie ich in meinem letzten Bericht ja schon angekündigt habe, war die letzte Woche etwas anders. Ich war nicht nur im Büro, sondern auch richtig in der Fabrik dabei. Das schlechte daran: Arbeitsbeginn um 6 Uhr morgens. Für mich Langschläferin ist das ja mitten in der Nacht. Aber gut, immerhin sind um diese Zeiten die Straßen leer.
Montag und Donnerstag bin ich also mit auf Schichtbegleitung gegangen. Hier konnte ich den Tagesablauf an der Linie kennen lernen und tauschte mich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus. Dadurch konnte ich die Probleme auch mal von der anderen Seite – also nicht von der Planung her, sondern direkt in der Fabrik – sehen. Dies war sehr interessant für mich, da ich vorher nicht exakt wusste, was für Konsequenzen die Planung in der Praxis haben würde. Außerdem konnte ich so beobachten, welche Informationen von der Planungsabteilung überhaupt in der Fabrik ankommen und welche unterwegs verloren gehen. Dies war sehr hilfreich für mein Projekt, welches die Kommunikation zwischen Planung und Fabrik verbessern soll.
Im Büro war es diese Woche etwas ruhiger, da sowohl meine Betreuerin, als auch der Hauptverantwortliche für das Casefill Projekt noch im Urlaub waren. Passiert ist trotzdem einiges, denn es waren viele Meetings angesagt. Am Dienstag fand das Plant Team Meeting statt, das höchste Meeting auf Produktionsseite. Da mehrere Mitarbeiter aus meiner Abteilung dort referiert haben (u.a. mein Tischnachbar, über das spannende Thema Zoll) durfte ich auch teilnehmen. Es war sehr interessant für mich, da unter anderem auch mein Thema, das Casefill Projekt vorgestellt wurde. Ich habe hier den Rat bekommen, mich noch mehr in der Produktion aufzuhalten, um ein umfassendes Verständnis für die Abläufe dort zu bekommen. Angefangen habe ich damit ja schon, diese Woche werde ich wohl noch ein paar Mal diesem Rat folgen, allerdings nicht für die gesamte Schicht (6 Uhr ist doch ein bisschen früh für mich).
Mittwoch wurde es dann noch mal spannend für mich. Ich arbeite gerade an einer Präsentation, mit der sich unsere Abteilung in der Produktion vorstellen wird. Diese durfte ich beim Team Meeting diese Woche vorstellen. Es lief eigentlich ganz gut: ich habe noch ein paar Ideen bekommen, was man der Präsentation noch hinzufügen könnte, aber ansonsten kam die Präsentation sehr gut an. Also noch ein wenig Feinschliff, und dann bin ich damit fertig.
Ansonsten kann ich noch berichten, dass meine Einführungsphase fast abgeschlossen ist. Einige wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe ich noch nicht kennen gelernt, aber ansonsten bin ich fürs erste voll informiert über die Abläufe im Unternehmen Mars.
Und da sind wir schon bei der Überleitung zur nächsten Woche: ab heute heißen wir nämlich wieder Mars GmbH. Aber davon und weiteren spannenden Dingen (meine Betreuerin ist wieder aus dem Urlaub zurück, deswegen heißt es ab heute wieder: Flotte Füße!) wie immer am nächsten Montag.
Bis dann,
Eure Sabine
Woche fünf bei den Snacks
27.08.2007Hallo zusammen,
Als ich gerade meine alten Einträge gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass ich euch den Ausgang meiner Krankheitsgeschichte gar nicht erzählt habe. Mir geht es mittlerweile wieder richtig gut. Die Diagnose aller Ärzte war etwas daneben, bzw. hat keiner den wahren Grund erkannt. Mein neuer Zahnarzt, den ich Dienstag besucht habe, hat dies aber zum Glück getan. Schuld war nämlich Karies unter meiner bestehenden Plombe, wodurch sich der Nerv entzündet hat und das hat die Kiefernhöhlenentzündung verursacht. Die gute Nachricht: ich habe seit meinem ersten Zahnarztbesuch bei meinem neuen Zahnarzt keinerlei Schmerzen mehr! Die schlechte: ich muss so 1-2-mal die Woche jetzt dort hin (Wurzelbehandlung und Generalüberholung). Aber das wichtigste ist: mir geht es wieder gut.
Deswegen konnte dann vorletzte Woche auch mein Praktikum so super starten, wie ihr ja schon alle gelesen habt. Letzte Woche hat sich das dann fortgesetzt, ich bin wieder mit meinen Einführungsgesprächen ein kleines Stückchen weiter gekommen und auch mein eigenes kleines Projekt geht in Riesenschritten voran. Aber ich will euch da nicht mit so vielen Einzelheiten nerven, deswegen erzähle ich euch lieber noch eine kleine Anekdote:
Wisst ihr noch, wie ich euch von der netten Fernsehshow und den Peanutbutter M&Ms aus den USA erzählt habe? Ich saß also schön Montagabend vor dem Fernseher (wie auch 2 weitere Kollegen) und habe mir dieses faszinierende TV-Spektakel ange…ähm…schaut. Und stellt euch vor: kein einziges M&M in der ganzen Sendung. Mann, war ich frustriert. Wir waren doch alle so gespannt, was mit den M&Ms passieren würde. Aber nein. Wie sich am Ende herausgestellt hat, wurde die Frau, die überrascht werden sollte, krank und deshalb wurde der Teil einfach aus der Sendung gestrichen.
Am Ende noch eine gute Nachricht: das Labor hat sich gemeldet, meine Untersuchungsergebnisse sind in Ordnung. Deswegen darf ich nun diese Woche auch richtig mit in die Produktion. Hier stehen gleich zwei Schichtbegleitungen an, bei denen ich mir die Produktion näher anschauen kann und auch Input für mein Projekt bekomme. Das einzige Problem sind die Schichtzeiten: 6-14 Uhr!
Aber davon mehr nächste Woche,
Sabine
Mein erstes eigenes Projekt
20.08.2007Hallöchen,
da bin ich wieder. Und mittlerweile bin ich mich mitten in meinem Praktikum. Es ist richtig viel los. Zwar sind meine Einführungsgespräche noch nicht komplett abgeschlossen (einige MitarbeiterInnen sind im Urlaub, andere durch Vertretungsregelungen ausgelastet), aber dafür bin ich nun voll in meinem Projekt drin. Neben kleineren Aufgaben, die ich nebenher erledige, habe ich nun auch mein eigenes kleines Projekt bekommen. Zur Erinnerung, das Hauptprojekt dreht sich um die Verbesserung des Kundenservices. Genauer gesagt geht es darum, dass wir unsere Lieferfristen immer einhalten. Verständlicherweise gibt es da tausend Einflussgrößen, wie zum Beispiel die Produktion selbst (wenn die Maschinen ausfallen, kann nicht produziert und demnach auch nicht geliefert werden), aber auch die Güte der Absatzprognose ist eine wichtige Einflussgröße. Mein Teilprojekt wird nun also die Verbesserung der Kommunikation zwischen Planung und Fabrik sein. Das gesamte Projekt wird im Rahmen von Six Sigma ausgeführt, d.h. Methoden der Lean-Philosophie werden angewendet. Ein Beispiel hierfür ist das Fischgrätendiagramm oder die Einflussgrößenhitliste. Daran arbeite ich auch gerade. Wir versuchen damit zu klären, welche Größen einen Einfluss auf den Casefill (oder direkt auf meinen Bereich, die Kommunikation) haben und wie wichtig diese sind.
Letzte Woche durfte ich auch mit meiner Abteilung an einem Lean-Workshop teilnehmen, bei dem uns die wichtigsten Ideen und Methoden der Lean-Philosophie erklärt wurden. Das war sehr spannend für mich, da ich das Thema nur sehr theoretisch von der Uni her kenne und nun die Umsetzung und deren Schwierigkeiten in der Realität kennen lernen kann.
Für mich war diese Woche auch ein kleines Projekt meines Tischnachbars sehr spannend: Die RTL-Sendung „Surprise, Surprise“ forderte 30kg Peanut-Butter an. Und dies in einem sehr kurzen Zeitraum, da die Aufzeichnung schon am Samstag stattfand. Es wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die Ware rechtzeitig aus den USA nach Deutschland geschickt wird und damit das auch zolltechnisch keine Probleme verursacht. Ende der Woche kam die Ware dann auch heil hier in Viersen an, eine kleine Überraschung war nur die Form: es handelte sich nicht um reine Erdnussbutter, sondern um M&Ms mit Peanut Butter. Davon hatte ich noch nie etwas gehört (das Produkt wird nur in den USA vertrieben) und hab mich dann gleich für eine Probepackung angemeldet. Sehr interessantes Produkt.
Ein weiteres Highlight der letzten Woche war mein Besuch beim Gesundheitsamt. Damit ich auch in der Produktion arbeiten bzw. mich dort aufhalten darf, musste ich einerseits auf Salmonellen und ähnliches untersucht werden und andererseits an einer Belehrung im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes teilnehmen. Hier werden die Umstände erklärt, unter denen man nicht in einer Lebensmittelverarbeitenden Fabrik arbeiten darf (vor allem Erkrankungen im Magen-Darm Bereich). Am Ende muss man dann eine Erklärung unterschreiben, dass man die Belehrung verstanden hat. Damit übernimmt man selbst die Verantwortung und Haftung dafür, mit solch einer Krankheit nicht in die Fabrik zu gehen. Denn die Firma kann ja nicht bei jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter ständig prüfen, ob diese gerade ansteckend sind. Nach der Belehrung warte ich nun also auf meine Untersuchungsergebnisse, damit ich mit in die Produktion darf und mich dort auch mit den Arbeiterinnen und Arbeitern an der Linie über mein Projekt unterhalten kann (und auch immer wieder mal einen noch warmen Riegel zu klauen, hmm …)
Mehr nächste Woche, jetzt muss ich erstmal weiterarbeiten.
Bis dann,
Sabine
Eine durchwachsene zweite Woche
13.08.2007Hallo zusammen,
Da bin ich wieder, Montagmorgen, die erste „komplette“ Arbeitswoche liegt hinter mir. Und die Anführungszeichen haben einen Grund. Denn gleich an meinem ersten Wochenende in Düsseldorf habe ich Zahnschmerzen bekommen. Nach mehreren Arztbesuchen hat sich herausgestellt, dass ich eine Kiefernhöhlenentzündung habe. Fiese Sache, da es zwischenzeitlich sehr schmerzhaft ist. Deswegen konnte ich dann Montag nicht zur Arbeit kommen. Zum Glück hatte meine Betreuerin sehr viel Verständnis dafür und ich konnte es die Woche über ruhig angehen lassen und auch heimgehen, wenn die Schmerzen zu schlimm wurden. Da es nicht besser wurde, bin ich dann Freitag noch mal zum Arzt gegangen (keine neuen Erkenntnisse: weiter Antibiotika nehmen).
Das heißt also, dass meine letzte Arbeitswoche sehr kurz war, nur Dienstag bis Donnerstag (wenn die blöden Schmerzen nicht wären eigentlich gar kein so schlechter Zustand ;-) ). Dienstag gingen vor allem meine Einführungsgespräche weiter. Ich habe viel gelernt über die bestehende Systemlandschaft, vor allem über das aktuelle SAP System, das hier benutzt wird.
Mittwoch fand dann eine Einführungsveranstaltung für uns „Neue“ statt. Dies waren sowohl wir PraktikantenInnen, als auch alle neuen Diplomanden, Azubis und Festangestellte. Morgens bekamen wir eine Einführung in die Sicherheits- und Hygienebelange und uns wurde der Betriebsrat vorgestellt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen kam der für mich spannendste Teil: die Fabrikführung. Bis jetzt hatte ich während meines Studiums nur die Möglichkeit mir Fabriken von Automobilherstellern oder ähnlichem anzuschauen. Deshalb war die Führung durch eine Süßwarenfabrik für mich etwas ganz neues und faszinierendes (hmm, es riecht so lecker). Wir hatten einen sehr netten Führer, der dank seiner langen Erfahrung viel zu erzählen hatte und auch alle unsere Fragen beantworten konnte. Außerdem durften wir die frisch produzierten Riegel auch alle mal probieren.
Donnerstag war dann schon wieder etwas Besonderes angesagt: Outside Meeting. Die gesamte Abteilung traf sich in der Burg Wegberg zu einem Teambuilding Event, bei dem Probleme in dem Arbeitsumfeld angesprochen werden konnten und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet wurden. Auch ich durfte dabei sein und habe so die Kollegen etwas besser kennen lernen können.
Wie gesagt, Freitag war ich mal wieder beim Arzt und habe mich dann am Wochenende schön auskuriert. Jetzt ist Montagmorgen, mir geht es wieder relativ gut und ich freue mich auf eine neue Woche um nun endlich voll mit meinem Praktikum starten zu können.
Euch allen eine schöne Woche,
Sabine
Meine erste "halbe Woche"
07.08.2007Hallöchen,
ich bin die Sabine und heiße Euch ganz herzlich willkommen auf meinem Praktikantenblog. In den nächsten vier Monaten werde ich an dieser Stelle von meinen Abenteuern beim Praktikum bei Masterfoods berichten.
Aber erst einmal ein paar Worte zu mir: Wie gesagt, mein Name ist Sabine, ich bin 25 Jahre jung und studiere im sonnigen Karlsruhe Wirtschafts-ingenieurwesen. Mit meinem Studium bin ich fast fertig, es fehlen nur noch das Praktikum und die Diplomarbeit. Dafür bin ich nun „in den hohen Norden“ gezogen, um Anfang August hier in Viersen mein Praktikum bei Masterfoods zu beginnen. Für alle, die sich wundern wo denn Viersen liegt: westlich von Düsseldorf, auf halbem Weg zur holländischen Grenze.
Aber nun zu meinem Praktikum: Ich bin in der Abteilung Operational Logistic und soll dort helfen den Lean Gedanken zu unterstützen. Mein zentrales Arbeitsfeld wird das Projekt „Casefill“ sein, das als Hauptziel die Verbesserung des Kundenservice hat. Mein genaues Thema habe ich noch nicht, da ich im Moment noch in der Einarbeitungsphase bin. Das bedeutet, dass ich einen Plan bekommen habe und mich nun mit vielen Mitarbeitern treffe um ein übergreifendes Verständnis davon zu bekommen, was meine Abteilung so macht, welche anderen Abteilungen für meine Arbeit wichtig sind und wie die Prozesse und Systeme im Unternehmen ablaufen.
Meine erste „halbe Woche“ (der erste August war ein Mittwoch) habe ich also sehr entspannt verbracht. Im Mittelpunkt stand, mich einzugewöhnen und die Kollegen und die Abläufe kennen zu lernen. Neben kleineren Problemen (wie dem fehlenden Computeraccount) lief mein Start hier super. Meine Kollegen sind alle sehr herzlich, das Klima ist sehr angenehm. Im ersten Moment war es für mich sehr ungewohnt in einem Großraumbüro zu sitzen, da einem jeder über die Schulter gucken kann und man eigentlich nie Ruhe hat. Daran habe ich mich aber mittlerweile sehr gut gewöhnt und gerade als Neuling ist es toll, wenn immer jemand um einen herum ist um die tausend Fragen (diese Abkürzungen können ja wirklich ein Fluch sein) zu beantworten. Besonders hilfreich ist hier mein Tischnachbar, der sich immer Zeit nimmt, mir meine Fragen zu beantworten, und auch immer eine nette Geschichte auf Lager hat. Meine Betreuerin hingegen ist ein regel-rechter Wirbelwind, sie ist immer unterwegs und auf Trapp und hat auch immer einen flotten Spruch parat. Sie nimmt sich aber auch immer die Zeit, wenn ich ein Problem habe, und legt viel Wert auf Ehrlichkeit.
Nach einer Woche ist also mein Fazit: Ich bin in einer sehr netten Abteilung, die hart arbeitet, aber auch immer Zeit für einen kleinen Spaß oder ein kurzes Knobeln um Kaffee hat. Jetzt bin ich vor allem gespannt, welches Projekt ich übertragen bekomme und damit so richtig loslegen kann.
Davon mehr nächste Woche, bis dann,
Sabine
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