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Unilever

Timo Stiller
Site Engineering

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Ende des Praktikums

01.09.2008

Nun bin ich auch schon am Ende meines Praktikums angelangt. Ich habe hier wirklich eine Menge gelernt. Ich kann nur Jedem empfehlen bei Unilever sein Praktikum zu absolvieren. Man erhält Einblick in die verschiedensten Bereiche (gerade in der Projektabteilung) und lernt den Arbeitsalltag sehr gut kennen. Mich haben hier diverse kleine und auch große Projekte begleitet, die Spaß gemacht haben und an denen man auch gewachsen ist. Leider konnte ich nicht alles abschließen, so bleibt es wohl ein Rätsel, warum der Liquiphant einen Massenflussproblem hat ;-), aber ich konnte zumindest eine ausführliche Analyse machen und auch die erste Gegenaktion einleiten.

Für mich geht es nun weiter in die Diplomarbeit, allerdings bleibe ich auch Unilever noch ein wenig erhalten und werde in Buxtehude Werksstudent. Dabei werde ich mich dann ausführlich dem Thema "Abwasser" widmen.

Projektmanagment: das A und O

10.06.2008

Mit der Zeit musste ich feststellen, dass mein theoretisches Uniwissen mich irgendwie nicht wirklich weiterbrachte. Viel mehr waren es hier die Erkenntnisse im Projektmanagement, die eine wichtige Rolle spielten. Es war nicht so, dass man mir sagte: "Hier hast du ein Projekt, jetzt mach mal." Aber alle Projekte die im Site Engineering angepackt werden, durchschreiten ähnliche Planungsphasen. Und wenn man tatsächlich später mal ein Hochregallager (gerade hier im Werk eröffnet worden) bauen will, dann sollte man Ahnung von Projektmanagment haben.

Für mich ging es erstmal damit los, dass ich ein RI-Fließbild eines Mischers überprüft habe. Das war zwar nicht die schönste Arbeit, aber somit habe ich nebenbei die Funktionsweise der Mischer in der Herstellung verstanden und kennengelernt. Weiter ging es damit einen kleinen Film über die anstehenden Umbaumaßnahmen zu drehen. Dieser sollte anschließend der Werksleitung vorgespielt werden, damit alle Bescheid wissen, worum es geht und wo eigentlich das ganze Geld hinfließen soll ;-). Auf der anderen Seite wußte ich nun darüber Bescheid mit, womit ich mich die nächsten Monate beschäftigen werde und habe auch gleichzeitig meine Ansprechpartner kennengelernt. Ich bekam nun einen Kaizen (ein strukturierter Ansatz, um Probleme zu lösen) zugeteilt. Dabei ging es um einen Liquiphanten (misst, ob ein Massenstrom vorhanden ist) der Fehler anzeigte. Dies Projekt wird mich wohl durch meine Prakikantenzeit verfolgen ;-)! Leider hab ich noch nicht genau herausgefunden, warum er das tut ...

Ansonsten bekomme ich diverse kleinere Projekte zugeteilt, z. B. eine Brandschutztür zu verlegen, mich mit dem Statiker zusammenzusetzen, Sicherheitsmaßnahmen bei den Umbaumaßnahmen zu koordinieren, einen Kran zu bestellen und noch einiges andere. Aber man ist auch überall dabei. So war mein persönliches Highlight bisher die Einbringung neuer Behälter im Werk durch das Dach. Es ist schon fazinierend einen 4 Tonnen schweren Behälter mit einem 60 Meter hohen Kran über das Werk schweben zu sehen ...

Die ersten Tage

23.05.2008

Erstmal wurde der Schreibtisch bestückt mit Ordner, Schere, Papier und was man sonst noch so alles als Praktikant braucht. Somit wurde der Schreibtisch auch wieder kleiner bzw. die Nutzfläche und es erinnerte mich wieder an meinen zu Hause. Danach haben wir unsere Uhr gestaltet. D.h. jeder Unilever Mitarbeiter hat hier im Werk an der Bürotür eine Anwesenheitsuhr hängen. Das ist wirklich eine gute Sache, nicht das alle diese Anwesenheitsuhr auch wirklich pflegen würden, aber somit hatte ich die Chance, endlich die Namen der Mitarbeiter Gesichtern zuzuordnen, und tatsächlich ging es dann ziemlich fix erstmal die wichtigsten Ansprechpartner namentlich zu kennen.

Mein Betreuer hat mich dann erst einmal in alle Meetings mitgenommen und mich vorgestellt, so dass hoffentlich für niemanden mein Gesicht völlig fremd ist. Zumal es auch äußerst interessant war, selbst mal an diesen Meetings teilzunehmen. Auch wenn man des öfteren nicht wirklich verstehen konnte, worum es geht, ab und zu blitze dann doch mal auf: "Das hab ich doch während des Studiums irgendwie gehört!" Da war ich noch zuversichtlich ganz viel meines theoretischen Grundwissens anwenden zu können.

Da ich ich mehr in der Herstellung tätig sein werde, wollte ich natürlich versuchen alles zu verstehen ... wofür steht z. B. die Abkürzung ASA oder wo finde ich denn bloß Tanklager 1 und wo Mischer 9. Und was hilft da mehr als fragen!

Anfang der nächsten Woche durfte ich dann schon um 6 Uhr im Werk sein, um mich in der Herstellung nützlich zu machen. Hier habe ich dann bei den Herstellern die Frühschicht mitverbracht, um den täglichen Ablauf dort kennenzulernen. Da war zwar zeitiges Aufstehen angesagt, aber man konnte echt mal alles nachfragen und die Prozesse am Steuerungsterminal nachvollziehen. Hinterher hält man das fertige Axe Produkt in der Hand und kann endlich mal einen kleinen Versuch machen. Sei es die Bestimmung des pH-Wertes der Peressigsäure oder die Dichte- sowie die Viskositätsmessung des Produkts.

Als ich dann wieder zurückkam in die Projektabteilung, habe ich dann meine ersten eigenen Projekte bekommen ...

Erster Tag im Werk

22.05.2008

Mit mir haben zusammen vier neue Praktikanten im April angefangen. Schnell konnten wir feststellen, dass Sicherheit im Werk groß geschrieben wird! So bekamen wir den Vormittag über eine Sicherheitsbelehrung und wurden neu eingekleidet. Dazu gehören sowohl Sicherheitsschuhe, als auch ein Schutzkittel und eine Schutzbrille.

Anschließend durften wir unsere neuen Arbeitsplätze in Beschlag nehmen und ich war äußerst erstaunt. Ich bekam einen Schreibtisch zugewiesen, der mir rießig erschien. PC und Telefon waren auch vorhanden und nach anfänglichen Schwierigkeiten auch einsatzfähig.

Mit mir zusammen hat noch ein weiterer Praktikant, Eric, im Site Engineering angefangen, so dass wir auch gemeinsam auf Erkundungstour gehen konnten. Die ganze Abteilung hat uns super empfangen und gleich mit ins Team aufgenommen. Am Nachmittag haben wir dann zusammen mit Lars (ein weiterer Praktikant, allerdings war er nur noch ein paar Tage da) das Werk erkundet und wir wurden wieder etlichen Leuten vorgestellt ... doch gemerkt habe ich mir die Namen wieder nicht ...

Bewerbung bei Unilever

20.05.2008

Erstmal zu mir: Ich bin 24 Jahre alt und studiere an der Technischen Universität Hamburg Harburg Verfahrenstechnik. Jedoch geht mein Studium langsam dem Ende entgegen, so dass ich mich auf die Suche nach einen Praktikumsplatz für mein Fachpraktikum begeben habe.

Dabei habe ich mich während meines Studiums bei der Studenteninitiative "bonding" engagiert und somit schon einige Firmen kennengelernt unter anderem auch Unilever.

Meine Erfahrungen mit Unilever waren durchweg positiv. Auch wenn ich zunächst keine Ahnung hatte, was Unilever eigentlich konkret macht. Doch als ich mich dann mit dem Unternehmen näher beschäftigte, war ich sehr erstaunt welche Produktpalette Unilever anzubieten hat. Und vorallem sind es Produkte, die ich selbst überall in den Schränken stehe habe. Da dachte ich mir, dass ich dieses Unternehmen näher kennenlernen möchte und bewarb mich um ein Praktikumsplatz. Darauf wurde ich dann auch prombt in das Buxtehuder Werk zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Dies war sicherlich nicht meine einzige Bewerbung, aber ich habe mich sehr wohlgefühlt beim Vorstellungsgespräch. Es war eine sehr freundliche Atmosphäre. Alle haben sich gedutzt und bei meinen Werksrundgang wurde ich diversen Leuten vorgestellt, konnte mir aber keine Namen merken. Ich war äußerst beeindruckt über die Herstellung und Verpackung von Dove, Axe, Lux, Rexona und Co.. Somit stand für mich relativ schnell fest, da will ich hin! :-)

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