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Hella

Florian Rodenkirchen
Abteilungen GL-RDS2 & GL-VE-LBAS1

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Mein Fazit

28.02.2007

Während der Zeit meines Praktikums und meiner Diplomarbeit wurde ich sowohl von Fachbereichs- als auch von Personalseite sehr gut betreut. Ich erhielt von Hella die Möglichkeit kostenlos mit anderen Praktikanten in einen Wohnheim untergebracht zu werden.

Dies gab mir die Möglichkeit auch direkt Kontakt zu Praktikanten zu knüpfen die nicht in meiner Abteilung arbeiteten. Anstatt alleine auf meinem Zimmer zu hocken, haben wir in unserer Freizeit viel in Lippstadt unternommen.

Ich würde mich jederzeit wieder für ein Praktikum bei Hella entscheiden.

Die Diplomarbeit

21.02.2007

Am 1. April 2007 habe ich meine Diplomarbeit in derselben Abteilung begonnen. Eine Diplomarbeit direkt oder kurz nach dem Praxissemester im selben Themengebiet zu schreiben kann ich nur empfehlen. Ich brauchte mich nicht mehr einzuarbeiten und kannte alle Mitarbeiter und internen Abläufe der Abteilung.

Vor zwei Monaten habe ich mich auf eine interne Empfehlung bei Hella auf eine Stelle als Hardwareentwickler beworben. Nach zwei Vorstellungsgesprächen wurde mir ein Angebot unterbreitet, welches ich nicht ablehnen konnte.

Also bin ich ab dem 1. Oktober 2007 bei Hella als Hardwareentwickler tätig.

Das Ende

14.02.2007

Die letzten Wochen meines Praktikums habe ich mich zum größten Teil mit der Ausarbeitung meines Praxissemester-Berichts beschäftigt.

Zusätzlich habe ich mich um ein Diplomarbeitsthema in derselben Abteilung bemüht. Nach kurzer Zeit standen der Starttermin und das Thema meiner Diplomarbeit fest. Da ich den größten Teil meines Praxissemesters in einem Projekt mitgearbeitete habe bot es sich an, meine eigene Diplomarbeit in diesem Projekt anzusiedeln.

Ich habe mich in den letzten Wochen meiner „Praktikantenkarriere“ neben meinem Bericht auch noch mit Vorarbeiten für meine Diplomarbeit beschäftigt. Ende Februar 2007 war meine Zeit als Praktikant vorbei und ich konnte auf fünf interessante Monate bei der Firma Hella in Lippstadt zurückblicken.

Die Mitte

07.02.2007

Neben den technischen Aufgaben, die ein Praxissemester mit sich bringt, kamen noch firmeninterne Aufgaben in Form eines Umzugs innerhalb des Unternehmens auf mich zu. Meine Vorgesetzten hatten schnell herausgefunden, das mir das Organisieren gut liegt. Damit war es meine Aufgabe, den Umzug des Abteilungslabors zu koordinieren und dafür zu sorgen, dass in den neuen Räumlichkeiten alles wieder einen Platz findet. Zusätzlich zu dem Umzug musste ich auch noch meine Aufgaben im Projekt weiter bearbeiten. Mit Fortschreiten des Projektes kamen immer mehr Versuchsfahrten auf mich zu. Da es sich bei dem Projekt bzw. der Diplomarbeit um die Entwicklung eines lichtbasierten Fahrerassistenzsystems handelte, mussten alle Versuchsfahrten in der Nacht stattfinden. Also habe ich meine Arbeitszeit vom Tag in die Nacht verlagert. Die Versuchsfahrten waren zwar anstrengend, aber sie gestalteten meine Praktikumszeit sehr abwechslungsreich.

Auch in der Mitte meines Praktikums ergab sich die Möglichkeit an einem außerbetrieblichen Seminar mit dem Thema „Überzeugen mit Persönlichkeit“ teilzunehmen. Ziel des Workshops war die eigenen Stärken und Schwächen besser einschätzen zu lernen. In diesem Seminar habe ich eine Menge über mich, meine guten und meine schlechten Eigenschaften gelernt.

Nachdem ich ca. zwei Drittel meiner Praktikumszeit hinter mir hatte, näherte sich die Diplomarbeit, die ich mit unterstützte, ihrem Ende und damit auch die Hauptaufgabe meines Praxissemesters. Um meine Arbeit zu einem guten Abschluss zu bringen und auch noch die Diplomarbeit mit Inhalten zu bereichern, habe ich die versuchsweise aufgebauten elektronischen Schaltungen durch eine gedruckte Schaltung ersetzt. Ich musste alle Skizzen in ein CAD-Programm übertragen, das Layout erstellen und im Anschluss die Fertigung und die Bestückung der Leiterplatten mit Bauteilen organisieren.

Der Anfang

31.01.2007

Neue Firma, neue Umgebung, neue Leute…immer eine etwas schwierige Situation. Am ersten Tag lernte ich nach kurzer Einführung mindestens ein Dutzend neue Leute aus meiner Abteilung kennen, die auch noch alle unterschiedliche Namen hatten.

Die ersten Tage gingen schnell vorbei und ich arbeitete mich in das Thema meiner Aufgabe und in die Abläufe der Firma ein.

Ich bekam ein eigenes kleines Projekt zugeteilt, welches zu einer gerade laufenden Diplomarbeit gehörte. Also war es nötig, mich nicht nur mit meinen Betreuern, sondern auch mit der entsprechenden Diplomandin über die nächsten Schritte kurzzuschließen. Das klappte nach den üblichen Startschwierigkeiten sehr gut. Zu meinen Aufgaben gehörte das Entwickeln von elektronischen Schaltungen, die Planung und Durchführung von Versuchfahrten und das Bestellen von Bauteilen. Zusätzlich ergaben sich außerhalb des Projekts immer noch viele interessante kleine Aufgaben. Zu ihnen zählte die Pflege und Wartung der Versuchsträger (Autos, die mit Systemen und Neuentwicklungen ausgestatten sind), organisatorische Aufgaben und Überführungsfahrten. Kurz gesagt, die ersten Wochen haben sich sehr abwechslungsreich gestaltet.

Zwischendurch gab es immer die Gelegenheit von meinen Kollegen etwas zu lernen. Die Ingenieure der Abteilung waren sehr aufgeschlossen und immer dazu bereit, über ihre Arbeit Auskunft zu geben und technische Vorgänge zu erläutern.

Eines Tages sprach mich der Chef der Abteilung auf dem Flur an und fragte, ob ich Interesse an einer Vorlesung über Optische Systeme und Technologien im Kraftfahrzeug hätte. Sie würde als Zwei-Tages-Block zweimal, jeweils an einem Freitag und Samstag, in der Universität Paderborn stattfinden und er würde mich für die Werktage beurlauben. Seinem Angebot bin ich gerne nachgekommen und habe in den insgesamt vier Tagen Vorlesung mein Wissen über Systeme im KFZ sehr gut erweitert.

Kurz gesagt ist mir der Start meines Praktikums aufgrund der netten Kollegen, Vorgesetzten und der interessanten Tätigkeiten sehr leicht gefallen.

Die Vorgeschichte

24.01.2007

Hallo alle zusammen!
Mein Name ist Florian Rodenkirchen, ich bin 26 Jahre alt und studiere Elektrotechnik an der Fachhochschule Bielefeld. Ich möchte an dieser Stelle über mein Praxissemester bei der Firma Hella KGaA Hueck & Co. in Lippstadt berichten.

Wie die meisten Studierenden in technischen Studiengängen stand ich irgendwann vor der Entscheidung, wo ich mein vorgeschriebenes Praxissemester absolvieren möchte. Bis dahin hatte ich mir darüber nur wenig Gedanken gemacht und die Entscheidung fleißig vor mir her geschoben.

Letztendlich kam mir ein glücklicher Zufall zur Hilfe. Mein Fachbereich an der FH Bielefeld veranstaltet einmal im Jahr den so genannten Energie-Tag. Das ist eine Art „Tag der offenen Tür“, an dem Schüler Vorlesungen und Labore besuchen können um sich zu informieren. Zusätzlich stellen sich Unternehmen aus der Region im Foyer der Hochschule mit einem kleinen Messestand vor.

Beim Energie-Tag habe ich mich bei verschiedenen Unternehmen über das Angebot von Praxissemesterstellen informiert und war unter anderem auch beim Stand von Hella. Die Informationen über das Unternehmen, die ausgeschriebenen Stellen und die gute Beratung des Standpersonals weckten nach kurzer Zeit mein Interesse. Deshalb habe ich mich auf eine Stelle in der Vorentwicklung beworben, wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und bekam einen Zusage, mein Praxissemester bei Hella zu absolvieren.

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