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Roche Diagnostics

Susanne Freund
Global Procurement

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Mein Praktikum bei Roche in Mannheim – Teil 8

28.09.2007

Hallo zusammen,
diese Woche war die letzte Woche meines Praktikums bei Roche Diagnostics in Mannheim. Ich verpasste meinem Global Procurement Manual noch den letzten Feinschliff. Meine Arbeit am Manual schloss ich damit ab, dass ich es dem Projektteam und dem Head of Global Procurement präsentierte. Die nächsten Schritte werden die Abstimmung mit dem Diagnostics Procurement Operating Commitee (DPOC) und die globale Implementierung sein. Es ist sehr schade, dass ich das alles jetzt nicht mehr weiter verfolgen kann.

Im Rahmen des Praktikantenprogramms Projects & More war für diese Woche ebenfalls ein abschließender Präsentationstermin angesetzt. Alle Praktikanten des Praktikantenprogramms stellten ihr Projekt, das sie während der vergangenen zwei Monate bearbeitet haben, vor einer Runde aus Betreuern und Praktikanten vor. Es war interessant zu hören, wie alle anderen ihre Projekte bewältigt haben. So kam es auch da noch einmal zu einem interessanten Erfahrungsaustausch. Von unseren Betreuern bekamen wir auch ein kurzes Feedback über unsere Präsentationstechnik. Den Abend ließen wir bei einer Racingcompetition auf der Kart-Bahn ausklingen. Wir fuhren in Teams aus Praktikanten und Betreuern gegeneinander und hatten jede Menge Spaß. Beim gemeinsamen Abendessen ließen wir die letzten zwei Monate noch einmal Revue passieren.

Mein Betreuer nahm sich gestern auch noch einmal Zeit für mich, um mir sein Feedback zu geben. Diese persönlichen Einschätzungen sollen mir helfen, weiter an mir zu arbeiten und für mich selber einzuschätzen, wo ich stehe.

Ich hatte eine sehr gute Zeit in Mannheim. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Praktikum. Ich habe sehr viel Neues erfahren, viele nette und interessante Menschen kennen gelernt und Einblicke in ein großes globales Unternehmen bekommen. Das Praktikantenprogramm Projects & More hat mir sehr gut gefallen. Das Rahmenprogramm sorgte immer für gute Abwechslung und hat das Praktikum sehr gut abgerundet.

Also dann, viele Grüße aus Mannheim,
Susanne

Mein Praktikum bei Roche in Mannheim – Teil 7

21.09.2007

Hallo zusammen,
wie ich in der vergangenen Woche bereits angekündigt habe, verbrachte ich diese Woche in den USA. Ich bekam die Gelegenheit, zusammen mit meinem Betreuer auf Dienstreise zu gehen um mein Projekt (Erstellung eines Global Procurement Manuals) zum Abschluss zu bringen sowie die beiden Standorte Branchburg (New Jersey) und Indianapolis kennen zu lernen. Nach über acht Stunden Flug landeten wir am Sonntagnachmittag in New York. Sechs Stunden Zeitverschiebung machten die deutsche Nacht zum amerikanischen Tag.

Den Montag und den Dienstag verbrachten wir am Roche-Standort Branchburg (New Jersey). Am Standort Branchburg sind ungefähr 500 Menschen beschäftigt. Branchburg ist Produktionsstandort für den Geschäftsbereich Molecular Diagnostics von Roche Diagnostics. Die Abteilung Procurement ist in Branchburg aufgeteilt in Corporate Services, Technical Procurement, Chemical/Biochemical Procurement und Packaging. Ich hatte mehrere Besprechungen mit dem dortigen Head of Procurement, der mich bei meiner Arbeit am Global Procurement Manual unterstützt, mir Feedback zu einzelnen Punkten gibt und mit dem wir im Team über den Inhalt des Global Procurement Manuals diskutieren.

Am Dienstagnachmittag flogen wir mit etwas Verspätung nach Indianapolis. Der Standort Indianapolis ist der größte Standort von Roche Diagnostics North America. Auf dem riesigen Campus sind ungefähr 2.500 Menschen beschäftigt. Von Indianapolis aus werden die Business Areas Diabetes Care (Blutzuckerkontrolle), Professional Diagnostics (Klinische Diagnostic) und Applied Science (Herstellung Biochemicals) unterstützt. Hier wird zum Beispiel das bekannte Blutzuckermessgerät AccuCheck hergestellt und ebenso die dazugehörigen Teststreifen.

Die Abteilungen sind in Indianapolis ähnlich wie in Branchburg in den für Amerika typischen klimatisierten Großraumbüros (Cubes) untergebracht. Das ist schade, denn so bekommt man vom herrlichen Sonnenschein überhaupt nichts mit. Andererseits gestaltet sich die Kommunikation unter den Kollegen einfacher, was ja auch sein Gutes hat.

Am Mittwoch und Donnerstag hatte ich weitere Meetings. Dabei saß ich mit dem gesamten Projektteam beisammen. Wir diskutierten und verbesserten den einen oder anderen Punkt des Global Procurement Manuals. Da wir bisher nur am Telefon über das Projekt gesprochen hatten, war die direkte Kommunikation mit allen Teammitgliedern für die Finalisierung der Arbeit sehr nützlich und hilfreich.

Was mir bei unserem Kurztrip besonders aufgefallen ist, war dass wir an beiden Standorten mit offenen Armen empfangen wurden und uns die Menschen sehr liebenswürdig, hilfsbereit und aufgeschlossen entgegen kamen. Ich fand es sehr interessant einmal das „daily Business“ von Amerika zu sehen und kennen zu lernen. Dieser Trip hat mich auch noch einmal in meiner Entscheidung bestärkt ein Praktikum in den USA anzustreben.

Bis nächste Woche. Viele Grüße aus Indianapolis,
Susanne

Mein Praktikum bei Roche in Mannheim – Teil 6

13.09.2007

Hallo zusammen,
ich bin voller Tatendrang und freue mich auf eine neue Arbeitswoche. Bereits zu Beginn meines Praktikums hat mir mein Chef angeboten, während meines Praktikums neben dem Globalen Einkauf, in dem ich arbeite, auch andere Abteilungen kennen zu lernen. Dabei half er mir, zu entsprechenden Personen Kontakt aufzunehmen um auch mal in andere Abteilungen hineinschnuppern zu können und einen Eindruck von anderen Arbeitsbereichen zu bekommen. So kam auch der heutige Termin in der Abteilung Gesundheitspolitik zustande. Dabei lernte ich den Leiter der Gesundheitspolitik kennen, der als Verantwortlicher für Roche Diagnostics u. a. das Sprachrohr in die Politik ist. Dort vertritt er die Interessen des Unternehmens. Des Weiteren ist er für die Vergütungsverhandlungen verantwortlich, die mit den Kostenträgern, also den Krankenkassen geführt werden. Durch mein Studium habe ich bereits Vorkenntnisse auf dem Gebiet, deshalb fand ich das Gespräch mit einem Experten sehr interessant.

Zweites Highlight dieser Woche war ein „Shadowing Day“ in der Abteilung Kommunikation. Die Leiterin der Abteilung erläuterte mir zu erst einmal die Strukturen, wo die Abteilung innerhalb der Roche Diagnostics Organisation angesiedelt ist und welche Aufgabenbereiche die Kommunikationsabteilung hat. Im Anschluss lernte ich die Kollegen aus der internen als auch aus der externen Kommunikation kennen. Sie nahmen sich der Reihe nach Zeit für mich und erläuterten ausführlich ihre Aufgabenbereiche und beantworteten geduldig meine Fragen. Das breite Feld der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikationspolitik reicht von der Erstellung des täglichen Pressespiegels über die Beantwortung von Medienanfragen, Krisen- und Changemanagement, Internet- und Intranetauftritt bis hin zur Erstellung von Informationsbroschüren und der Mitarbeiterzeitung. Dieser Tag war spannend und wahnsinnig informativ und interessant für mich und hat mir gezeigt, wie bedeutungsvoll die Kommunikation für das Unternehmen ist.

Etwas für einen Praktikanten sehr Ungewöhnliches erwartet mich nächste Woche. Ich bekomme die Gelegenheit zusammen mit meinem Chef auf Dienstreise zu gehen. Wir fliegen zum amerikanischen Standort Indianapolis. Da ich jetzt kurz vor Vollendung meines Projektes „Implementation of the Global Procurement Manual“ stehe, treffen wir uns mit dem Head of Global Category Management und dem Head of Procurement von Roche Diagnostics Indianapolis, die beide für mein Projekt mitverantwortlich sind. Ich werde meine bisherige Arbeit vor den Verantwortlichen präsentieren und gemeinsam mit ihnen meine offenen Fragen klären und Details besprechen, die am Manual noch verändert werden müssen. Ich bin schon ganz gespannt, was mich in den USA erwartet wird und freue mich darauf, das amerikanische Team und das „American Business Life“ kennen zu lernen. Ich werde Euch nächste Woche auf jeden Fall einen kleinen Zwischenbericht geben.

Bis dahin, viele Grüße aus Mannheim,
Susanne

Mein Praktikum bei Roche in Mannheim – Teil 5

07.09.2007

Hallo zusammen,
nun sind schon 5 Wochen meines Praktikums im Global Procurement bei Roche Diagnostics vergangen. Die Zeit vergeht wie im Flug und ich finde es sehr schade, dass das ganze Praktikum nur 8 Wochen dauert.

Über mein Projekt an sich gibt es momentan nicht viel Neues zu berichten. Ich bearbeite die einzelnen Kapitel des Global Procurement Manuals in einer Word Datei und mit Hilfe von zahlreichen Dokumenten, Formularen und Unternehmenspräsentationen. Dabei stimme ich mich zwischendurch mit meinem Chef ab und stelle Fragen, wenn mir etwas unklar ist oder ich Unterstützung brauche. Das kommt sehr häufig vor, da ich schließlich erst seit fünf Wochen im Unternehmen bin und nicht alle betriebsinternen Vorgänge, die ich in das Manual implementieren möchte, kenne. Diese rege Kommunikation auf kurzem Wege ist angesichts der kurzen Zeit meines Praktikums sehr wichtig und sinnvoll, um mit dem Manual so weit wie möglich voran zu kommen. Momentan sieht es aber ganz danach aus, als ob die Zeit ausreichen wird mein Projekt abzuschließen. Wie im letzten Bericht schon beschrieben, stimmen wir immer einmal pro Woche den Projektfortschritt im Projektteam via Conference Call ab.

Für die Mitte des Praktikums ist ein Feedback-Gespräch mit unseren jeweiligen Betreuern vorgesehen. Dieses Feedbackgespräch hatte ich gestern. Nach getaner Arbeit hat sich mein Betreuer, der ja gleichzeitig mein Chef ist, mit mir zusammengesetzt, um mir ein Feedback über das bisher Geschehene zu geben. Ziel des Feedbackgespräches ist es, zu erkennen, was bisher gut lief und was vielleicht auch weniger gut lief um schließlich ganz persönliche Konsequenzen daraus ziehen zu können.

Themen waren dabei u. a. meine Einarbeitungsphase, meine Arbeitsorganisation und Arbeitsweise, und mein persönlicher Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten. Ich fand dieses Gespräch sehr wichtig und konstruktiv, weil es mir die Möglichkeit gibt, an der einen oder anderen Stelle an mir zu arbeiten und mich weiter zu entwickeln. Und vor allem ist es sehr interessant zu sehen, wie ich von meinem Umfeld wahrgenommen werde. Nun bleiben mir noch 3 Wochen um das Erfahrene umzusetzen.

Nächste Woche hört Ihr wieder von mir.

Bis dahin viele Grüße,
Susanne

Mein Praktikum bei Roche in Mannheim – Teil 4

29.08.2007

Hallo zusammen,
bestimmt wartet Ihr schon ganz gespannt darauf, was es Neues aus der Roche-Welt zu berichten gibt. Dann möchte ich Euch nicht länger auf die Folter spannen …

Die letzten Tage verliefen recht ruhig in meiner Abteilung. Mein Chef war eine Woche lang auf Geschäftsreise. Heute in der Schweiz und morgen in den USA, dass ist u. a. das was den globalen Einkauf so interessant und spannend macht. Der Einkauf bei Roche Diagnostics ist global organisiert und wird global gemanagt. Und ich finde es wahnsinnig beeindruckend, wie die Menschen mit ihren verschiedenen Verantwortungsbereichen an unterschiedlichen Standorten des Unternehmens sitzen und gemeinsam an Projekten arbeiten und diese managen. Ein Beispiel für ein solches globales Projekt ist ja die Erstellung des „Global Procurement Manuals“, woran ich gerade arbeite.

An den Roche-Standorten Indianapolis und Branchburg (New Jersey) war es gerade mal 7 Uhr morgens und damit wohl die beste Zeit zum telefonieren als ich heute Mittag zu einem Telefonmeeting verabredet war. Weil mein Chef auf Geschäftsreise in Basel war durfte ich die Telefonkonferenz einleiten. Ich war ziemlich aufgeregt und war froh als die Leitung stand und sich nach und nach alle Gesprächsteilnehmer in der Leitung eingefunden hatten. Nun begann der aufregende Teil meines Tages, denn es ging bei der Besprechung schließlich um meine Arbeit der letzten Tage. So gut es mein Englisch erlaubte stand ich Rede und Antwort und war schließlich froh, als ich nach einer knappen Stunde mit leicht erhitztem Gemüt den Telefonhörer auflegen konnte. Andererseits war ich auch sehr erleichtert, dass ich auf dem richtigen Weg bin und meine Arbeit anerkannt wird. Und nun kann ich das, was wir während des Meetings besprochen haben in meine Arbeit implementieren. Bis nächsten Woche, wenn wir uns erneut telefonisch „treffen“ und den aktuellen Stand des Projektes besprechen werden.

Mindestens einmal pro Woche treffen wir Praktikanten von Projects and More uns zum Mittagessen, damit wir uns nicht aus den Augen verlieren, da wir auf dem gesamten Werksgelände in unterschiedlichen Abteilungen verteilt sind. Dabei absolvieren wir unser Praktikum in so unterschiedlichen Bereichen wie Vertrieb und Logistik, Marketing, Unternehmenskommunikation oder auch im Bereich Produktentwicklung. Die Projektthemen reichen u. a. von Weiterentwicklungen von Kommunikationsstrategien und Rezepturentwicklung, über die Analyse von Reklamationsprozessen und Messtechnik bis hin zu Kosten-Nutzen-Bewertungen. Es gibt also bei Roche eine breite Palette sowohl betriebtriebswirtschaftlicher als auch naturwissenschaftlicher interessanter Projekte.

Das war es für diese Woche aus Mannheim.
Bis zum nächsten Mal.

Viele Grüße,
Susanne

Mein Praktikum bei Roche in Mannheim – Teil 3

20.08.2007

Ich grüße Euch aus Mannheim,
wie ihr vielleicht wisst, arbeiten bei Roche auch sehr viele BA-Studierende während ihrer Praxisphasen. Dabei durchlaufen sie verschiede Abteilungen des Unternehmens. Am Montag hatten einige der BA-Studierenden meinen Betreuer - Herrn Dr. Stucken -  eingeladen, um ihn zum Thema Einkauf zu interviewen.

An diesem Treffen habe ich ebenfalls teilgenommen und das war für mich auch noch mal super interessant. Herr Dr. Stucken stand Rede und Antwort zu seinen Aufgaben- und Verantwortungsbereichen und zu all dem was sowohl lokal als auch global mit Einkauf bei Roche Diagnostics zu tun hat. Dabei wurde mir auch noch mal ganz bewusst, welche Bedeutung der Einkauf in einem globalen Unternehmen hat. Wusstet ihr zum Beispiel, dass im Vergleich jeder Euro der im Einkauf eingespart werden kann, im Vertrieb einen viermal so hohen Umsatz erfordert? Das sagt doch schon einiges aus, oder?

Die Aufgabe von Herrn Stucken ist es zum Beispiel als Category Manager verschiedene Bedürfnisse des Unternehmens in Categories (wie zum Beispiel: Travel oder Technische Güter) global zu bündeln, um dadurch Preisvorteile für das Unternehmen zu erzielen. Dabei wird auch über die Division hinaus mit Roche Pharma kooperiert.

Was es bei Roche sonst noch zu erleben gibt, erfahrt ihr in den nächsten Tagen...

Bis dann, viele Grüße
Susanne

Mein Praktikum bei Roche in Mannheim - Teil 2

10.08.2007

Hallo alle zusammen,
wie versprochen, erfahrt ihr heute wie es mir in den letzten Tagen bei Roche ergangen ist.

In der Abteilung Global Procurement angekommen, wurden mir zuerst einmal alle meine neuen KollegenInnen vorgestellt und es gab natürlich jede Menge Informationen, zum einen über die Unternehmens- und Abteilungsstrukturen und dann natürlich über das Projekt an dem ich arbeiten werde.

Die Abteilung Global Procurement, in der ich die nächsten 2 Monate verbringen werde, beschäftigt sich mit der globalen Beschaffung von Waren und Dienstleistungen für die Division Diagnostics. Roche ist ein international agierendes Unternehmen mit Standorten auf der ganzen Welt. Um die Beschaffungsprozesse noch effizienter zu gestalten, wurde ein Global Procurement Manual entwickelt, worin die Organisation und die Abläufe des gesamten globalen Einkaufs ausführlich beschrieben und erklärt sind. Dieses Manual soll an allen Standorten weltweit anwendbar sein. Das heißt, jeder Mitarbeitende, der im Einkauf beschäftigt ist, egal ob er bei Roche in Asien, Nordamerika, Südamerika oder Europa arbeitet, soll diese Manual verstehen und auf seine Arbeit anwenden können. Meine Aufgabe für die nächsten Tage und Wochen ist, dieses Werk kurz und bündig zu gestalten, damit es einfach zu handhaben und ist. Und … damit es auch alle verstehen können … natürlich auf Englisch. Die letzten Tage habe ich erstmal damit verbracht, mir einen Überblick über alles zu verschaffen und langsam in meine Arbeit einzusteigen.

In der Abteilung fühle ich mich sehr wohl. Das Büro teile ich mir mit meinem Betreuer, damit er mir immer weiterhelfen kann; Alle KollegenInnen sind sehr sympathisch und hilfsbereit.

Und nach der Arbeit … kümmert sich Roche ebenfalls ziemlich gut um seine Praktikanten. So war am Montag für uns Projects-and-More-Praktikanten eine Stadtführung durch Mannheim geplant. Eine Reiseführerin brachte uns die 400jährige Stadtgeschichte von Mannheim etwas näher und zeigte uns interessante Ecken der „Multikultistadt“. Ziemlich geschafft und den Kopf voller Impressionen ließen wir den lauen Sommerabend gemeinsam im Biergarten ausklingen.

So, das war’s erstmal von mir. Bis nächste Woche,
Susanne

Meine ersten 2 Tage bei Roche Diagnostics in Mannheim

02.08.2007

Hallo aus Mannheim,
mein Name ist Susanne Freund. Seit zwei Tagen bin ich als Praktikantin innerhalb des Praktikantenprogramms „Projects & More“ bei Roche Diagnostics in Mannheim. Ich werde zwei Monate lang innerhalb der Abteilung Global Procurement tätig sein und dabei bei der Implementierung einer globalen Procurement Policy unterstützen. Morgen werde ich meinen ersten Tag in der Abteilung verbringen, deshalb dazu erst später mehr.

Ich bin gelernte Bürokauffrau und habe nach mehrjähriger Berufstätigkeit mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg erlangt und studiere nun im fünften Semester Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialwirtschaft am RheinAhrCampus in Remagen.

Auf der Suche nach einem potentiellen Unternehmen für ein interessantes Praktikum wurde ich auf dem Absolventenkongress in Köln im Herbst 2006 auf die Firma Roche aufmerksam. Dort lernte ich am Messestand von Roche Diagnostics Frau Neuthinger kennen, die heute auch die Praktikanten des Praktikantenprogramms von „Projects & More“ betreut. Sie wies mich damals auf die immer aktuellen Stellenausschreibungen u. a. für das besagte Praktikantenprogramm auf der Homepage von Roche hin.

Mit dem Vordiplom in der Tasche bewarb ich mich im Frühjahr 2007 für die Teilnahme am zweimonatigen Praktikantenprogramm „Projects & More“. Kurze Zeit später wurde ich zur Teilnahme an einem eintägigen Assess-ment-Center eingeladen und bekam nach nur wenigen Tagen den positiven Bescheid, mit an Bord von „Projects & More“ zu sein.

Am Montag war nun mein erster Tag bei Roche in Mannheim. Insgesamt sind wir 13 Praktikanten innerhalb des Praktikantenprogramms, die allesamt während der kommenden zwei Monate in unterschiedlichen Abteilungen in Projekte integriert werden. Unser erster Tag begann (selbstverständlich) mit organisatorischen Dingen und anschließend mit einer ausführlichen Präsentation über das Unternehmen Roche mit seinen beiden Sparten Pharma und Diagnostics. Nach dem gemeinsamen schmackhaften Mittagessen in der betriebseigenen Kantine stand ein Besuch des Kundenzentrums auf dem Programm. Dort führten uns erfahrene Roche-Mitarbeitende die neuesten von Roche entwickelten Technologien im Bereich Diagnostics vor.

Für den heutigen Dienstag war ein Seminar zum Thema Projektmanage-ment für uns vorgesehen. Dabei lernten wir die wichtigsten Methoden und Techniken des Projektmanagements kennen und wandten diese auch gleich an einer Projektarbeit im Team an. Dieses direkte Lernen am Projekt war sehr informativ und lehrreich und machte uns zudem unheimlich viel Spaß.

Ich bin sehr gespannt, was mich während der nächsten zwei Monate bei Roche erwartet und freue mich sehr auf meine Arbeit im Global Procurement. Ich werde Euch auf jeden Fall mit näheren Infos auf dem Laufenden halten.

Bis bald,
Susanne aus Mannheim

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